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Sport in Rostock

30. September 2016 | 08:39 Uhr

Sport in Rostock : US-Sportfest begeistert Rostocker

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Im Leichtathletikstadion konnten alle Disziplinen ausprobiert werden

Spieler zum Anfassen und neue Sportarten zum Ausprobieren – das gab es beim 2. US Sports Day im Rostocker Leichtathletikstadion. Gestern Nachmittag luden die vier Vereine der amerikanischen Sportarten – die American Footballer der Griffins, die Basketballer der Seawolves, die Baseballer der Bucaneros und die Eishockey-Cracks der Piranhas – zum großen Sportfest ein.

„Es geht vor allem darum, dass wir ein Miteinander feiern wollen – es gibt zwischen uns keine Rivalitäten und auch kein Abkapseln“, sagte André Jürgens, 1. Vorsitzender von den Rostock Seawolves. In diesem Jahr waren die Basketballer aus der 2. Bundesliga ProB Nord federführend bei der Organisation dieses Tages. Jürgens selbst zeigte sich begeistert von den Footballern der Griffins: „Dass sie nun den Aufstieg geschafft haben, ist großartig für den Verein und die Stadt. Diese Entwicklung ist sehr interessant.“ Am US Sports Day geht es vor allem auch darum, sich zu zeigen. „Wir wollen es unseren Fans ermöglichen, mal über den Tellerrand zu schauen. Man kann alle Sportarten ausprobieren – und wer weiß, vielleicht profitiert am Ende jeder der Vereine von den Anhängern“, so Jürgens.

Dies trifft ein wenig auf die Familie Penke zu: Die Eltern und Football-Fans Franzi und Torsten sind mit ihrem fünfjährigen Sohn Max ins Stadion gekommen – und überlegen sich nun, ihren Sohn bei den Bucaneros anzumelden. „Eigentlich sind wir absolut Football-infiziert. Aber es ist wirklich schön, dass wir hier alles einmal ausprobieren können. Football ist wahrscheinlich noch zu hart, aber Max gefällt Baseball auch sehr gut“, zog Franzi Penke ihr Fazit. Was die Rostockerin jedoch vermisste, war ein Merchandising-Stand von jedem Verein – „wir hätten gerne Trikots, Schals oder Mützen gekauft“, sagte sie. Dennoch werde sie auch beim nächsten US Sports Day mit ihrer Familie einen Ausflug starten.

Das ist auch das Besondere der amerikanischen Sportarten: Zusammenhalt und familiäre Atmosphäre, erklärt André Jürgens. „Wir versuchen bei jedem Heimspiel ein Event für die gesamte Familie zu schaffen, damit die Leute auch gerne wieder kommen“, so der Vereinsvorsitzende.

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erstellt am 19.Sep.2016 | 11:45 Uhr

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