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Sport in Rostock

04. Dezember 2016 | 07:09 Uhr

Volleyball : SVW im Pech gegen Kieler MTV

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Warnemünder Volleyballer unterliegen den zweitligaerfahrenen Eagles dreimal mit 23:25 – und stehen nun auf Platz vier der Tabelle

Das Umfeld für das Spitzenspiel der Volleyball-Männer zwischen dem SV Warnemünde und dem Kieler MTV Eagles in der 3. Liga stimmte. Nur das Ergebnis sorgte in der mit 200 Zuschauern fast ausverkauften neuen Sporthalle im Warnemünder Sportpark etwas für lange Gesichter. Die Hausherren unterlagen mit 0:3 Sätzen. Kurios dabei: Jeder Spielabschnitt endete knapp mit 23:25 Satzpunkte gegen die Einheimischen.

„Wir haben den berühmten Fuß nicht auf den Boden bekommen und insgesamt wohl auch einen schlechten Tag erwischt“, lautete die Einschätzung von SVW-Trainer Christian Hinze. „Eigentlich hatten wir alle Möglichkeiten für einen vollen Erfolg, auch wenn mit Rafael Möllers und Jens Hannemann zwei wichtige Akteure bei uns nicht einsatzfähig waren.“ Das war letztendlich auch nicht der Grund der ersten Saisonniederlage.

Die starken, zum Teil zweitligaerfahrenen Kieler zeigten sich in der Annahme und in der Feldabwehr etwas überlegen und entzogen so den Warnemünder Angriffsversuchen die Chance, den Ball auf den Boden zu bringen. Warnemünde war spielerisch nicht schlechter, Kiel nur etwas besser in der Verwertung der eigenen Möglichkeiten. In den drei Sätzen schaffte Warnemünde nie eine Führung. Nach einer Punktgleichheit blieb ein Break aus und die Gäste legten wieder einige Zähler vor. „Schon im dritten Saisonspiel eine Niederlage zu kassieren, ist zwar schmerzlich, aber auch kein Beinbruch“, schätzte der SVW-Coach. „Jetzt heißt es Mund abwischen und weiter, die Saison in dieser schweren 3. Liga ist noch lang.“

Dort sind bisher nur noch der SV Preußen Berlin und der VfL Pinneberg ohne Niederlage. Die Männer des SV Warnemünde stehen nach drei Begegnungen mit sechs Punkten auf dem vierten Platz. „Wir werden das Spiel gegen Kiel genau analysieren und besonders das trainieren, was bei uns noch nicht so geklappt hat“, sagte der Trainer schon mit dem Blick auf die beiden nächsten schweren Spiele am Sonnabend beim Eimsbütteler TV (2./7 Punkte) und danach am 22. Oktober beim VCO Berlin (3./6). „In beiden Partien müssen wir den Punktverlust vom Sonnabend auswärts wett machen.“ Das Zeug dazu hat der SV Warnemünde, aber es muss eben alles stimmen.

SVW: Jagusch, Ernst, Günther, Strübing, Schattschneider, Kowalkowski, Rode, Moldenhauer, Förster, Nikolaus, Liefke, Schille


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erstellt am 10.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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