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Sport in Rostock

10. Dezember 2016 | 06:06 Uhr

FC Hansa Rostock : Das Phänomen der zweiten Mannschaften

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

In der dritten Liga herrscht die Regel: „Partien gegen zweite Mannschaften sind immer etwas Besonderes.“

Im Fußballgeschäft gibt es einige sogenannte Weisheiten, wie zum Beispiel: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.“ Und auch in der 3. Liga herrscht solch eine Regel: „Partien gegen zweite Mannschaften sind immer etwas Besonderes.“ Dem stimmt Hansa-Coach Christian Brand zu: „Das sind immer spezielle Spiele, nicht zu vergleichen mit dem Rest.“ Doch was macht diese Mannschaften so „anders“? „Es sind elf richtig gute Fußballer, die super ausgebildet sind. Sie haben immer die Chance, sich zu beweisen, wollen bestimmt noch etwas erreichen. Bei jungen Spielern ist die Tagesform auch immer schwankender, das weiß man aus eigener Erfahrung. An guten Tagen können die jeden schlagen, an schlechten aber auch auf die Mütze kriegen. Zweite Mannschaften sind schwerer ausrechenbar als gestandene Teams wie Magdeburg. Das macht es ein bisschen schwerer. Aber wenn wir unseren Stiefel durchbringen, darf Werder Bremen II am Sonnabend keine Chance haben“, sagt Spieler Tobias Jänicke.

Dennoch gehe es auch nur um drei Punkte, so Teamkollege Marco Kofler: „An der Motivation wird es bei uns erneut in jedem Fall bei keinem scheitern. Denn wer sich in einem Heimspiel nicht reinknallt, der hat in dem Geschäft nichts verloren.“

Glück für Grupe

Entwarnung bei Tommy Grupe, der sich am Dienstag im Training eine blutige Nase geholt hatte. Der befürchtete Bruch bestätigte sich nicht. Der Abwehrmann machte gestern komplett mit. Heute wird um 10 Uhr trainiert.

Übertragung aller zehn Spiele

Premiere in der 3. Fußball-Liga: Alle zehn Partien des 15. Spieltages an diesem Wochenende werden entweder im TV zu sehen sein oder als Livestream im Internet gezeigt. Darunter auch das Heimspiel des FC Hansa am Sonnabend ab 14 Uhr gegen den SV Werder Bremen II, das vom NDR-Fernsehen übertragen wird.

Einmal mehr präsentiert sich der Mitteldeutsche Rundfunk als Drittliga-Sender. Die Freitagspiele (alle 19 Uhr) Münster – Erfurt und Fortuna Köln – Zwickau werden auf mdr.de gestreamt. Am Sonnabend (14 Uhr) gibt es eine Konferenz im MDR-Fernsehen mit Chemnitz – Kiel, Halle – Mainz II und Großaspach – Magdeburg. Der WDR zeigt die Partien Lotte – Paderborn und FSV Frankfurt – Duisburg ebenfalls in einer Konferenz.

Im Internet laufen des Weiteren am Freitag Aalen – Osnabrück (swr.de) und am Sonnabend Regensburg – Wehen Wiesbaden (br.de).

 

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erstellt am 17.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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