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Sport in Rostock

09. Dezember 2016 | 08:45 Uhr

Rostocker Basketball : Coach Wild verlässt die Seawolves

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Einvernehmliche Vertragsauflösung zwischen dem EBC Rostock und dem Trainer. Bisheriger Co-Trainer Andreas Barthel übernimmt.

Paukenschlag bei den Rostock Seawolves: Coach Sebastian Wild verlässt auf eigenen Wunsch den Basketball-Zweitligisten aufgrund von zu hoher persönlicher Belastung. Der bisherige Co-Trainer Andreas Barthel wird ab sofort die Betreuung der Mannschaft übernehmen und am Freitag ab 18 Uhr beim Heimspiel gegen Lok Bernau an der Seitenlinie tätig sein.

„Sebastian Wild gebührt unser größter Dank und Respekt für die geleistete Arbeit. Er bewegte sich stets im Spagat zwischen einem Vollzeitjob außerhalb des Basketballs und der Verantwortung als Head Coach der Seawolves. Die erfolgreiche Entwicklung des Rostocker Basketballs in den vergangenen vier Jahren ist untrennbar mit dem Namen Sebastian Wild verbunden“, sagt Jens Hakanowitz, Sportlicher Leiter der Wölfe.


Von der Regionalliga in die 2. Bundesliga


Sebastian Wild war schon von 1999 bis 2004 als Trainer beim EBC Rostock tätig. Nachdem er dann acht Jahre als Trainer an einem US- College arbeitete, kehrte er im Sommer 2012 zurück in die Hansestadt. In der zurückliegenden Spielzeit schieden die Wölfe als Hauptrundenvierter im Achtelfinale aus.

„Meine Verantwortung bei den Seawolves zur Verfügung zu stellen, war eine der schwierigsten Entscheidungen. In den vergangenen Monaten wurde jedoch sehr deutlich, dass ich den stetig steigenden Anforderungen, die der nachhaltig erfolgreichen Führung der Seawolves zuzuordnen sind, für mich persönlich nicht mehr abzubilden sind“, erklärt Sebastian Wild und fügt hinzu: „Ich bin überzeugt davon, dass Andreas Barthel die Wölfe mit neuen Impulsen in eine erfolgreiche Zukunft führen wird.“

Barthel steht seit Sommer 2015 für zwei Jahre unter Vertrag bei den Seawolves. Der 31-Jährige begann seine Trainerkarriere beim Nordhäuser SV in Thüringen. 2008 ging der gelernte Physiotherapeut in die USA. In der Saison 2010/11 war der 2,11-Meter-Hüne als Co-Trainer in Paderborn in der 2. Basketball-Bundesliga ProA aktiv. Anschließend war Barthel für vier Spielzeiten Co-Trainer beim WBC Wels in der Österreichischen Bundesliga.

Für Coach Wild ist der Abschied dennoch nicht einfach: „Mein tiefster Dank gilt allen Spielern, Verantwortlichen, besonders André Jürgens, dessen langjährige Arbeit von unschätzbarem Wert für die Seawolves ist, und natürlich den Fans. Ich freue mich darauf, unser Team weiter bedingungslos zu unterstützen – nur die Perspektive wird für mich eine ungewohnt neue sein.“

Somit bleibt er dem Verein, auch wenn vorerst nur als Zuschauer, erhalten. Dies schätzt André Jürgens, 1. Vorsitzender des EBC Rostock, an ihm: „Der Verein bedankt sich bei Sebastian Wild für die geleistete Arbeit und wünscht ihm als Trainer und persönlich für die Zukunft viel Erfolg. Ich weiß, dass Sebastian dem Verein verbunden ist und sein Herz für den Rostocker Basketball schlägt. Aus diesem Grund wird er auf jeden Fall dem Verein erhalten bleiben und seine Akzente an anderer Stelle setzen.“


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