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Sport in Rostock

01. Oktober 2016 | 15:47 Uhr

FC Hansa Rostock : 1:0-Führung war schnell wieder weg

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa trennt sich auswärts von Werder Bremen II mit 1:1.

Der FC Hansa kam im ersten Spiel unter seinem neuen Cheftrainer Christian Brand beim SV Werder Bremen II über ein 1:1 (0:0) nicht hinaus. Vor 3400 Zuschauer auf Platz elf des Weserstadions hatte Soufian Benyamina die Rostocker zum Rückrundenauftakt der 3. Fußball-Liga in Führung gebracht (69.). Marcel Hilßner glich per Sonntagsschuss aus (74.).

Gegenüber dem 0:2 beim Halleschen FC nahm Brand fünf Änderungen in der Start-Elf vor. Die Innenverteidigung im 4-4-2-System bildeten Erdmann und Hoffmann. Für Letztgenannten rückte Vize-Kapitän Henn auf die Bank. „Es geht hier nicht um den Kapitän oder Kassenwart, sondern um Hansa Rostock. Das hatte sich in den Trainingseinheiten so ergeben“, so der Chefcoach.

Den verletzten Dorda vertrat Gardawski hinten links. Schwertfeger und Kofler agierten im Mittelfeld als Doppel-Sechs. Die Außen besetzten
Jänicke (rechts) und Andrist (links), die zwischendurch aber die Seiten tauschten.

Ganz vorne sollten Marcel Ziemer – erstmals in dieser Saison in der Start-Elf – und Bremen-Leihgabe Maik Lukowicz für Wirbel sorgen. Baumgarten, Gottschling und Perstaller blieben im ersten Spiel unter Brand zunächst draußen.

Zwischen beiden Teams entwickelte sich ein sehr müder Kick. Hohe Fußball-Kost war beim Duell des Siebzehnten gegen den Achtzehnten gewiss auch nicht zu erwarten, aber ein paar Torraumszenen wohl schon. Doch Hansas beste Chance vor der Pause war eine Flanke von Ahlschwede, die Hüsing klärte (29.). Fünf Minuten vor dem Wechsel löschte auf der Gegenseite Gardawski per Kopf vor Kazior (40.).

Nach der Pause waren die Gäste auf einmal wacher. Nach Kombination über Jänicke und Andrist verpassten der zur Pause eingewechselte Benyamina und Gardawski (58.). Zwei Minuten später wurde eine Flanke von Ahlschwede von Fröde gerade noch geklärt.

Die Gastgeber hielten dagegen und drückten, ohne jedoch für Gefahr zu sorgen. Auf der Gegenseite folgte der große Auftritt von Ziemer. Der Hansa-Stürmer behauptete sich gegen vier Bremer und wurde schließlich von Fröde am Kopf getroffen – Elfmeter. Benyamina verwandelte sicher (69.). „Cello hat den super herausgeholt. Er schmiss sich dreimal in den Ball und wurde gefoult. Ich habe mir den Ball dann
einfach geschnappt, und zum Glück ging er rein“, sagte Benyamina, der anschließend beim Jubeln den Wurf einer Angel imitierte: „Das war ein bisschen spontan. Ich hatte gehofft, dass der Jubel zu drei Punkten reicht. Leider war das zum Schluss nicht so.“

Denn fünf Minuten nach der Führung glich Hilßner per Direktschuss aus 25 Metern aus – 1:1 (74.). In der 78. Minute hätte Benyamina doch noch zum Helden werden können, doch sein Kopfball wurde vom Werder-II-Keeper über den Kasten gelenkt. „Der war knapp und geht auf die Latte. Der Torwart war wohl auch noch dran. Mit ein bisschen mehr Glück geht er rein“, so Benyamina.

 

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erstellt am 13.Dez.2015 | 18:00 Uhr

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