zur Navigation springen

Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

03. Dezember 2016 | 10:34 Uhr

Volleyball : Volle Konzentration gefragt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Vier Tage vor dem Volleyball-Pokal-Hit: SSC will morgigen Bundesliga-Gast Aachen nicht unterschätzen

Nur noch fünf Tage sind es bis zum Halbfinale im DVV-Pokal beim SC Potsdam, das die SSC-Volleyballerinnen für sich selbst zum „wichtigsten Spiel des Jahres“ deklariert haben. Schließlich wollen sie erstmals seit 2013 wieder ins Finale einziehen. Doch zuvor ist morgen Abend ab 19 Uhr in der Palmberg-Arena noch die Bundesliga-Heimaufgabe gegen die Ladies in Black aus Aachen zu lösen. Dabei empfängt der ungeschlagene Spitzenreiter den Tabellenzehnten. Der hat erst ein Spiel gewonnen – erwartet die Fans also quasi ein leichter Aperitif vor dem Festmahl in der Preußen-Metropole?

„Das mag von außen auf den ersten Blick so aussehen, und natürlich wollen wir auch unbedingt gewinnen“, sagt SSC-Trainer Felix Koslowski. „Aber wir haben keinen Grund, überheblich an diese Partie heranzugehen und tun das auch nicht. Denn einerseits hat auch unser Spiel trotz der bisherigen Siegesserie noch seine Ecken und Kanten und wir sind längst noch nicht da, wo wir hinwollen. Andererseits hat Aachen bislang noch jedem Gegner mindestens einen Satz abgeknöpft – auch Stuttgart und Dresden – und in Suhl glatt 3:0 gewonnen.“

Außerdem, so der Coach, würden die Zuschauer erstaunt sein über die Körpergröße der Ladies. „Der erste Sechser misst im Schnitt über eins-neunzig.“

Dass Co-Trainer Manuel Hartmann in der vorigen Saison noch Trainer der „schwarzen Ladies“ war, sollte eigentlich ein zusätzliches Plus für den SSC sein – oder? „Das denkt jeder, doch so ist es nicht“, wehrt der 29-Jährige ab: „Ich kenne da noch die Tür zur Halle und den Busfahrer. Der Kader aber ist neu.“

Der trifft dann morgen auf die nun schon bewährte Schweriner Formation. Der SSC hat sein spielfreies Wochenende nach dem 3:0-Sieg im Pokal-Viertelfinale vor neun Tagen in Münster zur Regeneration sowie im Training zum Drehen an der einen oder anderen Stellschraube in Sachen Abstimmung genutzt. Und auch die hierzulande anrollende Erkältungswelle hat bislang noch einen Bogen um die SSC-Spielerinnen geschlagen. „Wir sind alle gegen Grippe geimpft und wir sind topfit“, sagte Zuspielerin Denise Hanke gestern völlig tiefenentspannt.

Ralf Herbst

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen