zur Navigation springen

Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

07. Dezember 2016 | 17:23 Uhr

Judo : Haarscharf am Podest vorbei

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

U14 des Schweriner Judoclubs löst Vorjahresversprechen ein und trumpft beim Deutschen Jugendpokal mit Platz fünf noch stärker auf als 2015

Wenn man gegen den Erst- und gegen einen der Drittplatzierten verliert, am Ende Fünfter von 30 gestarteten Mannschaften wird, dann hat man sich eigentlich nichts vorzuwerfen und kann erhobenen Hauptes die Heimreise antreten. Geärgert werden sich die Sportler und Trainer des 1. Schweriner Judoclubs dennoch haben, sind die Landeshauptstädter doch beim diesjährigen Deutschen Jugendpokal der männlichen U14 nur haarscharf am Podest vorbei „geschrammt“.

Nach Platz neun im letzten Jahr hatten sich die Schweriner geschworen, in diesem Jahr noch besser abzuschneiden. Und das tat das Team der Trainer Ralph Gabler, Peter Schneider und Tino Glißmann eindrucksvoll. Nach einer überzeugenden Vorrunde mit drei Siegen über das Judoteam Ansbach (Bayern, 4:0), Banzai Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen, 3:2) und HTG Bad Homburg (Hessen, 4:1) qualifizierte sich der SJC-Trupp für die K.O.-Runde. Nach einer überzeugenden Leistung im Achtelfinale gegen den JC Vulkaneifel (Rheinland-Pfalz, 3:2) wartete im Viertelfinale mit dem Brühler TV (Nordrhein-Westfalen) ein richtiger Brocken. Aber auch diese Begegnung entschieden die Schweriner nach zwei Auftaktniederlagen noch mit 3:2 für sich und zogen so ins Halbfinale ein.

Das stand einen Tag später auf dem Programm – und die Minimalchance, gegen den JC Leipzig (Sachsen) ins Finale einzuziehen, wollte der SJC-Nachwuchs nutzen. Nachdem die ersten beiden Kämpfe unentschieden endeten, gingen die anderen aber verloren, sodass die Schweriner gegen den späteren Bundessieger das Nachsehen hatten. Anschließend ging dann auch der Kampf um Platz drei gegen den TH Eilbeck (Hamburg) mit 1:4 verloren. Nach der ersten Enttäuschung gewann dann aber bei den Schwerinern der Stolz über das Erreichte die Oberhand. Und eines haben sich die Sportler und Verantwortlichen des 1. SJC auch wieder geschworen: Im nächsten Jahr kommen sie noch stärker zurück. Das würde dann eine Medaille bedeuten.

Die Mädels des 1.SJC, zusammen mit dem PSV als Team Schwerin angetreten, schieden dagegen ganz knapp nach der Vorrunde aus – auch weil eine der fünf Gewichtsklassen nicht besetzt werden konnte. Nach zwei Niederlagen (2:2/17:20 Unterpunkte gegen PSV Olympia Berlin und 2:2/15:20 Unterpunkte gegen Nievenheim 2:2) sowie einem Sieg (3:2 gegen Budo-Sport Kaarst/Nievenheim) fehlten am Ende acht Unterpunkte zum Weiterkommen.

1. Schweriner JC, Jungen: Ivo Dümpelfeld, Pascal-Sandro Kutzner, Julius Lütke, Joseph Lehniger, Jannik Wolter, Antonio Knye, Mirko Naujokat, Yves Tepelmann, Patrick Noack und Anton Syvokhin.

Team Schwerin, Mädchen: Hannah Bröder, Maja Gronke, Enikö Petrak, Jara Prestin (alle 1. SJC), Lilly Conell und Mareike Schüch (beide PSV Schwerin)




zur Startseite

von
erstellt am 08.Nov.2016 | 23:29 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen