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Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

09. Dezember 2016 | 10:43 Uhr

Handball : Ein Erstligist kommt nicht alle Tage

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Grün-Weiß Schwerin empfängt morgen Bundesligist HSG Blomberg-Lippe zur zweiten Runde des DHB-Pokals

Für die einen ist es der Saisonhöhepunkt, für die anderen ist es nur ein Spiel, um in die nächste Runde einzuziehen. Am Sonnabend um 18.30 Uhr empfängt Oberligist Grün-Weiß Schwerin Bundesligist HSG Blomberg-Lippe zur Zweitrundenbegegnung des DHB-Pokals der Frauen.

Ein Bundesligist – der gastiert nicht alle Tage in Schwerin. Das letzte Mal, in der Saison 2012/13, kam im Achtelfinale des DHB-Pokals Zweitligist HSG Bensheim-Auerbach nach Schwerin und auch in der Pokalsaison 2010/11 empfingen die Landeshauptstädterinnen mit dem TSV Nord Harrislee und eine Runde später mit Borussia Dortmund zum damaligen Zeitpunkt ebenfalls zwei Zweitligisten. Jetzt kommt also ein Erstligist. „Wir freuen uns auf das Spiel, haben zum ersten Mal in dieser Saison keinen Druck und können die Partie einfach genießen“, sagt Grün-Weiß-Trainer Tilo Labs im Vorfeld. Dabei will der Coach natürlich allen Spielerinnen Spielanteile geben. Er muss aber auch die A-Jugend-Bundesliga im Blick behalten, denn am Sonntag ist der Nachwuchs beim zweiten Spieltag in Buxtehude gefragt. „Den Spagat müssen wir hinbekommen, da müssen wir ein wenig drauf achten“, so Labs.

Für den Bundesligisten von der HSG Blomberg-Lippe zählt dagegen nur die nächste Runde. „Wir müssen und wir werden weiterkommen. Wir nehmen den Gegner aber natürlich ernst“, sagt HSG-Trainer André Fuhr, der schon in der vergangenen Saison mit der A-Jugend des Bundesligisten in der Jugendbundesliga bei Grün-Weiß zu Gast war. Spieler schonen werden sie bei der HSG trotz der absoluten Favoritenrolle nicht. „Wir werden mit allem kommen, was gesund und fit ist. Den Pokal nehmen wir richtig ernst. Wir waren 2016 im Final-Four und 2014 im Finale. Da wollen wir nach Möglichkeit wieder hin“, erklärt Trainer Fuhr.

Zwei Ligen trennen die beiden Teams und „den Klassenunterschied wird man auch merken“, betont Grün-Weiß-Trainer Tilo Labs. Er ergänzt aber: „Dennoch ist es ein Erlebnis und, durch unsere kleine PR-Aktion im Vorfeld mit den kleinen Videos, die wir auf Facebook veröffentlicht haben, ist die Mannschaft noch einmal enger zusammengerückt.“ Also egal, mit wie vielen Toren der Oberligist am Ende den Kürzeren ziehen wird, Schwerin will sich von seiner besten Seite zeigen und das Pokalspiel zu einem Highlight machen – nicht nur für die Mannschaft, sondern auch für die Fans. Die Halle an der Reiferbahn soll richtig voll werden. Die Unterstützung der Fans der Mecklenburger Stiere ist den Grün-Weiß-Damen dabei gewiss, denn die Drittligahandballer haben spielfrei. Der Anwurf erfolgt um 18.30 Uhr, geöffnet ist die Reiferbahnhalle aber bereits ab 17 Uhr.

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erstellt am 29.Sep.2016 | 23:55 Uhr

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