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Sport in der Prignitz

29. September 2016 | 10:26 Uhr

Handball Prignitz : PHC überrascht Oberliga-Absteiger

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger Handballer gewinnen Saisonauftaktspiel in der Brandenburgliga bei der TSG Lübbenau mit 31:26 (14:13)

Die Handballer vom PHC Wittenberge haben gleich zum Auftakt der neuen Saison in der Brandenburgliga für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Die Elbestädter landeten am Samstag beim Absteiger aus der Oberliga Ostsee-Spree, der TSG Lübbenau 63, einen 31:26 (14:13)-Erfolg. In der gut gefüllten Lübbenauer Blau-Gelb-Arena war die hervorragende Deckungsarbeit ausschlaggebend für den so nicht erwarteten Erfolg. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten Torwart Stephan Neutmann, Martin Giske, mit neun Toren bester Werfer seiner Mannschaft, und Chris Rosentreter etwas heraus.

„Mit dem Ergebnis bin ich natürlich sehr zufrieden. Die Jungs haben diszipliniert gespielt und ihr Ding über 60 Minuten durchgezogen. Wir haben die Führung nie aus der Hand gegeben“, sagte Marcin Feliks bnacgh Spielschluss. „Der Sieg ist eine schöne Momentaufnahme, doch wir sollten ihn nicht überbewerten“, warnte PHC-Coach aber vor aufkommender Euphorie.

Christ Rosentreter erzielte mit dem 1:0 das erste Saisontor für den PHC. Fortan entwickelte sich ein aggressives, doch nie unfaires Spiel. Mit solider Deckungsarbeit kämpften sich die Gäste in die Partie. Nach Toren von Bastian Prieß, Martin Hückel und einem Doppelpack von Martin Giske führten die Prignitzer schnell mit 7:3. Lübbenau gab sich jedoch längst noch nicht geschlagen. Allen voran die quirligen Nicola Kuhlmey und Rene Sewald, die die Prignitzer Deckung ein ums andere Mal alt aussehen ließ. Durch fehlende Konzentration und nach einigen technischen Fehlern beim PHC kam die TSG wieder auf 11:12 heran. Mit dem Halbzeitstand von 13:14 für die Gäste ging es in die Kabine.

Zu Beginn der 2. Halbzeit bauten die Wittenberger ihre Führung über 20:15 – trotz Manndeckung für Martin Giske und Martin Hückel – auf 24:20 aus. „Zwischen der 46. und 55. Minuten haben wir uns aber eine Schwächephase erlaubt und kein Tor gemacht. Da hat uns Stephan Neutmann, der unter anderem einen Siebenmeter pariert und mehrere Großchancen der Lübbenauer nach Konter entschärft hat, im Spiel gehalten“, wusste auch der PHC-Coach, bei wem er sich zu bedanken hatte. Nach dem 29:25 durch Martin Hückel (55.) war das Spiel aber entschieden. Wehrmutstropfen war die Verletzung von Matthias Richter, der sich bereits in der ersten Halbzeit eine Knieverletzung zugezogen hatte und dem PHC wohl ersteinmal fehlen wird.


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erstellt am 18.Sep.2016 | 10:00 Uhr

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