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Sport in der Prignitz

27. September 2016 | 00:25 Uhr

Handball : PHC: Klassenerhalt ist das Ziel

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger Handballer starten heute mit dem Auswärtsspiel bei der TSG Lübbenau in die Brandenburgliga-Saison 2015/16

Der Spielansetzer der Handball-Brandenburgliga hat es diesmal nicht gerade gut gemeint mit den Männern vom Prignitzer Handball-Club (PHC) Wittenberge. Die starten gleich mit zwei Auswärtsspielen gegen anspruchsvolle Gegnerschaft in die neue Spielserie. Heute (18 Uhr) sind die Schützlinge von Trainer Marcin Feliks beim Oberliga-Absteiger TSG Lübbenau 63 zu Gast. Eine Woche später reisen die Elbestädter zum Aufsteiger Lausitzer HC Cottbus II. Danach kommen mit Eberswalde und Altlandsberg II zwei Gegner in die Wittenberger OSZ-Halle, die in der Vorsaison das Niveau der Liga maßgeblich mitbestimmt haben.

Angesichts des schwierigen Auftaktprogramms gehen die Verantwortlichen beim PHC auch mit dem nötigen Respekt in die neue Spielserie, der vierten in Brandenburgs höchster Handball-Liga. Auch wenn man um das eigene Potenzial weiß, warnt der für den sportlichen Bereich zuständiger PHC-Vizepräsident, Ingo Lipinski, vor einer allzu großen Erwartungshaltung an das Team. „Personell sind wir gegenüber vielen anderen Mannschaften in der Breite nicht so gut aufgestellt.“ Und Trainer Marcin Feliks fügt hinzu: „Die Hälfte der anderen Teams hat Spieler mit Ostsee-Spree-Liga-Erfahrung in ihren Reihen. Das wird schon eine Hammersaison.“

Vorrangigstes Saisonziel „ist der Klassenerhalt“, sind sich Lipinski und Feliks einig. Beide sehen die Brandenburgliga aber sehr ausgeglichen besetzt. „Da kann jeder jeden schlagen.“ Auch bei der Frage nach dem Aufstiegsanwärter Nummer eins herrscht Einigkeit bei Lipinski und Feliks. „Teltow/Ruhlsdorf. Die haben sich mit einigen Drittligaspielern verstärkt“, erklärt der für seine akribische Vorbereitung bekannte PHC-Trainer.

Bei den Wittenbergern gab es in der Sommerpause keine Zugänge zu vermelden. Stattdessen haben Benjamin Peter und Benjamin Görttler den Verein verlassen. Außerdem werden der an der Schulter verletzte Tobias Jüchert („Er wird wohl nicht um eine Operation herumkommen. - Anm. Lipinski) sowie der Langzeitverletzte André Walter den Saisonstart verpassen. Auch Christoph Böcker laboriert noch an einer Verletzung. Zum Glück ist Torwart René Jahns wieder ins Training eingestiegen.

Dass unter den gegebenen Umständen ein einstelliger Tabellenplatz wie in den Vorjahren nicht so im Vorbeigehen machbar sei, wissen auch die Verantwortlichen. Zumal die Saisonvorbereitung bei den Elbestädtern „alles andere als rund lief“, wie Marcin Feliks zugibt. „Einige Spieler haben aus den unterschiedlichsten Gründen nur wenig trainiert. Aber wird sind ja auch nicht bei den Profis.“

Die Landespokalvorrunde in der vergangenen Woche, bei der der PHC nach souveränen Siegen gegen die klassentieferen Teams von Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf (24:14) und TSG Liebenwalde (27:14) das Viertelfinale ereichte, sei laut PHC-Trainer kein Maßstab gewesen.

Ein Maßstab wird sicher die Begegnung beim Oberliga-Absteiger heute in Lübbenau. Zwar geht die TSG mit einem neu zusammengestellten Kader in die Saison, ist nach Meinung von Marcin Felix aber Favorit in der Partie gegen die Wittenberger. „Die haben ein Team mit jungen Wilden und älteren, oberligaerfahrenen Leuten.“ Auf die Frage nach den Erfolgsaussichten meint der PHC-Coach nur vielsagend: „Wir können, die müssen. Wir werden auf jeden Fall vorbereitet sein.“  

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erstellt am 17.Sep.2016 | 06:55 Uhr

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