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Sport in der Prignitz

09. Dezember 2016 | 16:32 Uhr

Handball : PHC hadert mit Wurfverwertung

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger beim 27:32 (14:14) spielerisch mit dem 1. SV Eberswalde auf Augenhöhe

Da war mehr drin für die Handballer des PHC Wittenberge! Nach einer kämpferischen guten Leistung verloren sie in der OSZ-Halle ihr Heimspiel gegen den Spitzenreiter 1. SV Eberswalde mit 27:32 (14:14). Weil die Gastgeber zu fahrlässig mit ihren Wurfmöglichkeiten umgingen und in einigen Situationen auch Pech entwickelten.

Die PHCer brachten rund ein Dutzend freier Würfe nicht in Tor des Gegners unter, vergaben drei Siebenmeter und trafen zudem fünf mal Pfosten oder Latte des Eberswalder Gehäuses. „Spielerisch war Eberswalde nicht besser. Aber unsere Wurfverwertung war zu schlecht. Das war unser einziges Manko. Sonst kann ich meiner Mannschaft auch keinen Vorwurf machen, sie hat gekämpft“, sagte PHC-Trainer Marcin Feliks.

Sein Team erwischte keinen guten Start, fand dann aber in die Partie. Aus dem anfänglichen Rückstand wurde kurz vor der Pause ein kleiner Vorsprung. Auch dank Stephan Neutmann, der seine Farben mit tollen Paraden immer im Spiel hielt. Das Spiel fest in der Hand hielten die gut leitenden Unparteiischen Andreas Läbe und Steffen Kaußmann. Auch wenn sie die Tätlichkeit eines Eberswalders Spielers (Schlag in den Magen eines PHC-Akteurs) nicht erkannten.

Gewundert haben werden sich viele Zuschauer im ersten Durchgang. In der Ecke, in der sonst der PHC-Fanclub sitzt, war es recht leer und keine Trommel oder Pauke ertönte. Mit dieser Aktion wollte der Fanclub ein Zeichen setzen. Wie der „Prignitzer“ am Rande der Partie erfuhr, fühlen sich einige Fans durch einige Spieler ungerecht behandelt. Nach der Pause war die Fan-Ecke komplett gefüllt und das PHC-Team wurde wie immer lautstark angefeuert.

Zunächst mit Erfolg, doch dann setzten sich die Gäste mit drei oder vier Toren ab. Was die Wittenberger auch versuchten, das Eberswalder Tor schien wie vernagelt. Selbst bei einer 7:5-Überzahl. Dennoch versuchten es die Gastgeber weiter. Es wurde etwas hektischer. David Krabbe sah nach seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte. So erging es auch Tomasz Romanowski. Nur der Eberswalder protestierte vehement, die Schiedsrichter zeigten ihm die Blaue Karte. Sie signalisiert eine Disqualifikation mit Bericht.

Das änderte am Spielausgang nichts mehr. Die Eberswalder brachten den Sieg, der sicher um zwei oder drei Tore zu hoch ausfiel, jetzt souverän nach Hause. Auch, weil der PHC in der Schlussphase erneut Würfe nicht gut genug platzierte oder am Gäste-Torhüter scheiterte.

„Mit unserer Spielweise war ich zufrieden. Aber wenn du solche Chancen auslässt, dann wirst du bestraft“, erklärte Marcin Feliks noch einmal. Der Coach hält die Liga für ausgeglichen und glaubt, das „jeder jeden schlagen kann“. Zu überprüfen am kommenden Samstag. Dann ist der MTV Altlandsberg zu Gast in der OSZ-Halle.  

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erstellt am 09.Okt.2016 | 21:44 Uhr

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