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Sport in der Prignitz

05. Dezember 2016 | 05:25 Uhr

HAndball : PHC erlebt rabenschwarzen Tag

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger verlieren Heimspiel gegen HC Spreewald 23:36 (11:17)

In Anlehnung an die gleichnamige Spezialität ist es relativ einfach, Spielverlauf und Ergebnis der Handball-Brandenburgligapartie zwischen dem PHC Wittenberge und dem HC Spreewald in einem Satz zusammenzufassen: Den Wittenbergern sind die „Spreewälder Gurken“ diesmal nicht bekommen. Der PHC Wittenberge unterlag in eigener Halle mit 23:36 (11:17) und liegt nun mit 5:7 Punkten und 160:179 Toren auf Tabellenplatz acht.

Der Vergleich mit den Spreewälder Gurken soll weder auf die Gäste noch auf die Prignitzer Handballer herablassend wirken. Denn vor allem das HCS-Team spielte nicht wie eine Gurke. Im Gegenteil. Es war von Beginn an präsenter. Körperlich und läuferisch konnte ihm der Gastgeber nur wenig entgegensetzten. Auch vom Kopf her schien der HC Spreewald diesmal reifer, wollte unbedingt beide Punkte.

Und auch der PHC ist gewiss keine Gurkentruppe. Die Mannschaft hatte vor allem in der Abwehr selbst einen rabenschwarzen Tag erwischt. Dazu kam ein starker Kontrahent. So entstehen dann 13 Tore Differenz. Aber die Wittenberger werden mit Sicherheit auch wieder ganz andere Auftritte abliefern.

„Wir haben das Spiel in der Abwehr verloren. Dort haben wir nicht ordentlich zugepackt und sahen gegen bewegliche Spreewälder nicht gut aus“, sagte PHC-Trainer Marcin Feliks. Er selbst spielte wegen der vielen Verletzten beim PHC in der zweiten Hälfte im Rückraum und versuchte mit langsamen Spielaufbau sein Team zu beruhigen.

Das wirkte in der ersten Hälfte bisweilen etwas von der Rolle. Von den Außenpositionen kam kaum Torgefahr und der ein oder andere technische Fehler spielte dem Gegner immer wieder in die Karten. Nach 15 Minuten nahm der PHC beim Stand von 6:11 eine Auszeit, konnte den Rückstand bis zur Pause allerdings nicht mehr verkürzen.

Nach der lauten Halbzeitberatung in der PHC-Kabine hofften Spieler und Fans, ein Debakel zu vermeiden. Doch es war nicht der Tag der Prignitzer, die gleich vier Siebenmeter vergaben. Der HCS enteilte sehr schnell auf 12:22.

Am Ende gewann HC Spreewald diese Begegnung hoch verdient, da die Mannschaft an diesmal in allen Belangen dem PHC überlegen war. „Bei uns ist in der ersten Hälfte wenig gelaufen. Als wir nach der Pause langsamer gespielt haben, hat es ganz gut geklappt“, lautete das Fazit des Wittenberger Trainers. Der hofft auf die Rückkehr seines Landsmannes Irek Kaczmarczyk in drei bis vier Wochen. „Irek ist einer, der die Abwehr zusammenhalten kann“, erklärte Feliks, der ja auch noch auf die verletzten Tobias Jüchert, Matthias Richter und Andre Walter verzichten muss.

Und die Aufgaben für den PHC werden nicht leichter. Nach dem Pokalwochenende führt das dann folgende Punktspiel die Mannschaft am 19. November zum Tabellenführer HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf.  

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erstellt am 06.Nov.2016 | 23:06 Uhr

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