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Sport in der Prignitz

03. Dezember 2016 | 18:35 Uhr

Handball : „Können nur auf Wunder hoffen“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Marcin Feliks, Trainer von Handball-Brandenburgligist PHC Wittenberge, im Interview vor dem Heimturnier im Landespokal

Die Handballer vom PHC Wittenberge sind am Sonntag Ausrichter für eines der Viertelfinal-Turniere im Brandenburger Landespokal. Hier geht es für die Teams bereits um den Einzug ins Final Four, dass nur die Sieger der jeweiligen Turniere erreicht. Das Los bescherte den Elbestädtern mit den Ostsee-Spree-Ligisten SV 63 Brandenburg-West sowie Grünheider SV attraktive Gegner. Wittenberges Ligakonkurrent HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst als viertes zugelostes Team hatte seine Teilnahme im Vorfeld abgesagt. Der „Prignitzer“ sprach vor dem Handball-Leckerbissen in der OSZ-Halle mit PHC-Coach Marcin Feliks.

Herr Feliks, wie sieht am Sonntag der Zeitplan aus?
Marcin Feliks: Es wird nach der Absage von Ahrensdorf/Schenkenhorst im Modus „Jeder gegen jeden“ gespielt. Um 12 Uhr treffen zunächst Grünheide und Brandenburg-West aufeinander. Um 13.30 Uhr spielen wir gegen den Verlierer, um 15 Uhr dann gegen den Sieger der ersten Partie.
Der PHC geht als Außenseiter in die beiden Begegnungen. Wie sehen sie die Erfolgsaussichten für ihr Team?
Das Turnier ist schon eine mehr als harte Nuss für uns. Ich kenne beide gegnerischen Mannschaften sehr gut. Wir haben in der Vergangenheit auch schon gegen beide gespielt. Brandenburgs Trainer Dietmar Rösicke ist ein Freund von mir. Der hat internationale Erfahrung und weiß sicher, wie man gegen uns erfolgreich spielen muss (lacht). Für mich ist aber Grünheide der Turnierfavorit. Die Mannschaft hat viele drittligaerfahrene Spieler in ihren Reihen und steht auf Platz zwei in der Ostsee-Spree-Liga. Die sind für mich auch Aufstiegsfavorit in die dritte Liga. Wir hingegen können wohl nur auf ein Wunder hoffen. Die Gegner müssen schon einen schlechten Tag erwischen. Aber für uns als kleinen Verein ist es schon ein Erfolg, im Pokal unter den besten Mannschaften Brandenburgs zu sein.

Ist das Erreichen des Final Fours nicht ein lohnenswertes Ziel für jeden Spieler?
Sicher. Ich habe so eine Endrunde mit dem HC Neuruppin schon zweimal miterlebt. Das ist schon ein Höhepunkt, bei dem das ganze Ambiente stimmt. Aber wir sind momentan noch nicht soweit, die Oberligisten zu schlagen.
Sie haben im letzten Punktspiel gegen den HC Spreewald in der zweiten Halbzeit selbst das Trikot angezogen und mitgespielt. Sehen wir Marcin Feliks morgen noch einmal auf der Platte?
Ich bin wirklich nicht heiß drauf. Meine Handballschuhe hatte ich ja eigentlich schon ganz hoch an den Nagel gehängt. Den Ausweis habe ich für den PHC nur für den Notfall beantragt. Aber es in der Tat so, dass wir morgen wieder vier Verletzte verkraften müssen. Verstärkt wird das Team mit Spielern aus der zweiten Mannschaft. Für alle geht es darum, wichtige Erfahrungen zu sammeln.
Letzte Frage. Hatten sie nach ihrem Punktspieleinsatz eigentlich einen Muskelkater?
(Lacht). Nein, ich habe ja nur ein paar Minuten gespielt. Außerdem trainiere ich ja ab und zu mit den Jungs mit.

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erstellt am 12.Nov.2016 | 05:46 Uhr

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