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Sport in der Prignitz

26. Juni 2016 | 15:33 Uhr

Boxen : In vollen Hallen gut geschlagen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger Faustkämpfer bei Box-Abenden in Stendal und Boizenburg im Ring / Nächster Kampfabend in Neustadt-Glewe

Für die Kämpfer des Boxsportvereins (BSV) Wittenberge geht es derzeit von einem Ring in den nächsten. Einer Veranstaltung in Stendal folgte ein Kampfabend in Boizenburg. Am kommenden Wochenende stellen sich die BSV-Kämpfer in Neustadt-Glewe der Konkurrenz.

Zum ersten Mal starteten die Wittenberger mit drei Faustkämpfern in Sachsen-Anhalt auf der 1. Box-Gala des 1. BC Altmark Stendal mit Boxern aus fünf Bundesländern . „Nach der längeren Wettkampfpause hatten unsere Boxer noch etwas Startschwierigkeiten“, sagte BSV-Trainer Rüdiger Balzuweit. „Außerdem sind die Prignitzer Kämpfer dort noch nicht so bekannt, müssen sich bei den Wertungsrichtern erst einmal einen Namen machen.“

Unter den Augen von Ulli Wegner, Trainer von WBO-Weltmeister Artur Abraham, und dem früheren Europameister René Weller boxte der Wittenberger Mansur Talatov (Kadetten/bis 47 kg) gegen den Dessauer Kampers etwas zu verhalten. Talatov setzte die klareren Treffer, verlor am Ende aber knapp gegen seinen ständig angreifenden Gegner.

Drago Lazovic (Junioren/bis 60 kg) bestimmte den Kampf gegen den Stendaler Leon Döbbelin. Doch hier entschieden sich die Kampfrichter, aus BSV-Sicht mit Unverständnis, den Sieg an Döbbelin zu geben. Der dritte Wittenberger, Dragan Jovanovic bestritt einen Sparringskampf ohne Wertung, um Wettkampferfahrung zu sammeln. Nach anfänglichen Schwierigkeiten zog er sich ganz gut aus der Affäre.

Beim stimmungsvollen Kampfabend in der mit 800 Zuschauern ausverkauften Halle in Boizenburg sowie Boxern aus Schwerin, Hamburg oder Lüneburg, stiegen Dragan Jovanovic und Mansur Talatov für den BSV in den Ring.

Jovanovic stand dem einen Kopf größeren Boizenburger Sobisch, der von den heimischen Fans lautstark unterstützt wurde, gegenüber. Das machte dem Wittenberger zu Beginn ein wenig zu schaffen. Ab der zweiten Runde setzte er dann aber das um, was das Trainergespann Ramsan Talatov/Rüdiger Balzuweit von ihm forderte. Nach einer starken Schlussrunde mit sehenswerten Aktionen von Jovanovic gab es am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden. Auch Mansur Talatov setzte gegen den technisch ebenfalls auf gutem Niveau boxenden Eskici (BSV Polizei Hamburg) die Trainer-Vorgaben um und gewann nach drei Runden klar. „Wir haben die Kämpfe von Stendal analysiert und beiden gesagt, sie müssen aktiver sein“, sagte Rüdiger Balzuweit über die Auftritte der BSV-Kämpfer.

 

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erstellt am 11.Nov.2015 | 23:08 Uhr

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