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Sport in der Prignitz

11. Dezember 2016 | 14:50 Uhr

Handball : Heimpremiere gegen Spitzenreiter

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Handballer des PHC Wittenberge empfangen morgen um 17 Uhr den 1. SV Eberswalde

Es ist soweit: Nach 168 Tagen Pause betreten die Handballer des PHC Wittenberge am morgigen Samstag wieder das Parkett der OSZ-Halle für ein Punktspiel in der Brandenburgliga. Und um 17 Uhr wartet auf das Team von PHC-Trainer Marcin Feliks gleich ein dicker Brocken, zu Gast ist der in der noch jungen Saison verlustpunktfreie Spitzenreiter 1. SV Eberswalde.

Zwei Spiele, zwei Siege. Damit können die Männer aus Eberswalde bis dato aufwarten. Nach Erfolgen gegen Cottbus (22:21) und Rangsdorf (28:20) führen die Barnimer um ihren Trainer Torsten Raeck die Tabelle der Brandenburgliga an. Die Eberswalder werden also auch erpicht darauf sein, die Punkte aus der Prignitz zu holen.


Statistik spricht für Eberswalde


Im Vergleich zum Vorjahr, in dem ein beachtlicher 4. Tabellenplatz für die Barnimer heraussprang, scheint sich die Mannschaft nur minimal verändert zu haben. Zwar hatte man in den ersten beiden Spielen ebenfalls mit Personalsorgen zu kämpfen, die starken Eberswalder um ihre Führungsspieler Moritz Assmann und Johann Schewtschuk schafften es jedoch trotzdem, in diesen Partien doppelt zu punkten.

Mit Blick in die Historie muss die Statistik unverkennbar für die Eberswalder ausgelegt werden. Drei der vier Aufeinandertreffen in der Vergangenheit gewannen die Barnimer meist klar und deutlich. Klar ist auch, dass die Gäste wieder aus einer stabilen Abwehr heraus versuchen werden, mit ihren gefährlichen, quirligen Spielern schnellen Handball zu spielen. Die Barnimer möchten mit Sicherheit im Anschluss an die morgige Partie weiterhin mit einer weißen Weste die Heimreise antreten.

„Wir freuen uns auf das erste Heimspiel, auch wenn es eine schwere Aufgabe wird“, sagte PHC-Vizepräsident Ingo Lipinski. Er gibt zu, dass die Euphorie, die nach dem Auftakterfolg in Lübbenau herrschte, durch die hohe Niederlage in Cottbus etwas gebremst wurde. Dennoch erwartet Lipinski aber trotz der Ausfälle, dass das PHC-Team „kämpft und sich auch sportlich gut verkauft“.

Die Prignitzer boten wie erwähnt in ihren ersten beiden Begegnungen Licht und Schatten. Nach dem überraschenden Erfolg gegen den Oberliga-Absteiger aus Lübbenau folgte schnell die Ernüchterung. Die Cottbuser Reserve schickte die PHC-Männer mit einer herben 16:37-Niederlage auf den Heimweg. Es wurde schnell deutlich, dass den Prignitzern aufgrund der dünnen Personaldecke derzeit einfach die nötigen Wechselmöglichkeiten fehlen. Das Fehlen bzw. Erkranken einiger Leistungsträger kann in der höchsten Spielklasse Brandenburgs nur schwer kompensiert werden. Hinzu kommt, dass Trainer Marcin Feliks aufgrund schlechter Trainingsbeteiligung die Mannschaft nicht nach seinen Vorstellungen formen kann. Dabei hapert es an der Feinabstimmung in der Abwehr und Angriff doch teilweise noch gewaltig.

Es bleibt zu hoffen, dass die PHC-Männer ihre Schwächen mit dem nötigen Ehrgeiz gegen Eberswalde wettmachen. Der Erwartungsdruck der vermutlich wieder zahlreich anwesenden Zuschauer ist sicher groß. Umso wichtiger wird es sein, dass alle eingesetzten Spieler mit hundertprozentigem Einsatz agieren. Bei diesem Unterfangen muss immer noch auf die verletzten Akteure Tobias Jüchert, Andre Walter und Matthias Richter verzichtet werden. Ansonsten scheinen nach derzeitigem Stand alle Spieler an Bord zu sein. Die Mannschaft hofft auf die Unterstützung durch die Zuschauer.

Vor der Brandenburgliga-Partie gibt es ein Vorspiel. Dabei trifft der PHC Wittenberge II um 15 Uhr im Punktspiel der Landesliga Nord auf den 1. SV Eberswalde II.
 

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erstellt am 07.Okt.2016 | 02:12 Uhr

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