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Sport in der Prignitz

03. Dezember 2016 | 10:38 Uhr

Handball Wittenberge : Ganz starke zweite Halbzeit

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Brandenburgliga-Handballer vom PHC Wittenberge feiern überzeugenden 37:24 (14:15)-Heimsieg gegen den HSV Wildau

Dank einer ganz starken zweiten Halbzeit haben die Handballer vom PHC Wittenberge in der Brandenburgliga einen überraschend deutlichen 37:24 (14:15)-Heimsieg gegen den als Tabellenvierten angereisten HSV Wildau 1950 gelandet. Garant für den Erfolg in der OSZ-Halle war die gute Abwehrarbeit um das über sich hinauswachsende Torhüterduo Stephan Neutmann und René Jahns. Nach dem dritten Saisonsieg liegen die Elbestädter mit nun 7:9 Punkten weiter auf dem achten Tabellenplatz.

Selten hat man PHC-Trainer Marcin Feliks schon zehn Minuten vor dem Spielende so entspannt auf der Bank sitzen sehen, locker mit seinen Spielern plaudernd. Der sonst an der Seitenlinie meist wild gestikulierende Coach hatte auch allen Grund dazu. Zu diesem Zeitpunkt führte sein Team bereits mit neun Toren. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass hier noch etwas schief gehen wird“, erklärte Feliks hinterher und fügte hinzu: „Heute haben die Jungs den Handball gespielt, den ich sehen will und den sie spielen können, wenn der Kader einigermaßen komplett ist. Ich bin sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung.“

Dabei sah es zunächst nicht nach so einer, für den Trainer entspannten, Partie aus. Die Gäste, gegen den der PHC in der Vorsaison eine heftige Heimpleite kassierte, erwischten den besseren Start und führten nach sieben Minuten mit 4:1. Doch dann stellten sich die Wittenberger langsam auf den Gegner ein, packten in der Abwehr konsequenter zu.

Besonders Irek Kaczmarczyk brachte mit seiner Abgeklärtheit Ruhe ins Spiel und glänzte im weiteren Spielverlauf sogar als siebenfacher Torschütze. Beim 5:4 durch den am Kreis mehrfach gut in Szene gesetzten Bastian Prieß gingen die Gastgeber erstmals in Front (12.) und bauten ihren Vorsprung auf 9:6 aus (18.). Doch dann brachten die beiden Unparteiischen vom Hennickendorfer SV die Wittenberger nach einigen, aus ihrer Sicht recht fragwürdigen Entscheidungen sichtlich aus dem Konzept. Die Folge: Die Gäste gingen mit einer 15:14-Führung in die Halbzeitpause.

„In der Kabine habe ich meine Spieler aufgefordert den Mund zu halten, nicht mit den Schiedsrichtern zu diskutieren und sich nur auf ihr Spiel zu konzentrieren. Das ist mir scheinbar ganz gut gelungen“, erklärte Marcin Feliks, warum seine Männer in Halbzeit zwei nahezu explodierten. Mit einer starken Abwehrleistung kauften die Gelb-Schwarzen den Wildauern schnell den Schneid ab. „Ich habe ja immer gesagt, dass man Spiele in der Abwehr gewinnt. Das war heute so“, sah Marcin Feliks den Hauptgrund für den Heimsieg.

Und auch im Angriff zeigte sich der PHC in Sachen Chancenverwertung stark verbessert. Nahezu jeder Versuch mündete in Halbzeit zwei in einen Treffer. Binnen 13 Minuten bauten die PHC-Männer ihre Führung von 21:19 auf 36:21 aus. „Wir haben diesmal auch besser über die Außen gespielt und sowohl Christoph Böcker auf der einen, als auch Chris Rosentreter auf der anderen Seite immer wieder gut in Szene gesetzt“, fand Marcin Feliks. Und im Tor brachten Stephan Neutmann oder der in der Schlussviertelstunde für ihn eingewechselte René Jahns die HSV-Spieler mit ihren Glanztaten zur Verzweiflung. Am Ende war es ein Schaulaufen, jeder PHC-Spieler durfte sich noch in die Torschützenliste eintragen.

 

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erstellt am 28.Nov.2016 | 07:29 Uhr

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