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Sport in der Prignitz

11. Dezember 2016 | 01:16 Uhr

Fussball : Fünf Feldverweise – aber Rang eins

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Erfolgreiche erste Halbserie für MSV Wacker in der Landesklasse West

Mit sechs Rückkehrern und Neuzugängen startete der Meyenburger SV Wacker im Sommer in die neue Saison der Fußball-Landesklasse West. Am Ende der Hinrunde landete das Team auf Rang eins, punktgleich mit dem Pritzwalker FHV 03.

Der Auftakt verlief mit einem nicht erwarteten 4:1-Erfolg bei der SG Bornin erfolgreich. Schwerer fiel dann schon das 3:0 auf eigenem Platz gegen Aufsteiger ESV Lok Seddin. Nicht in Bestbesetzung und ohne Trainer Raimund Mir folgte eine unglückliche 0:1-Niederlage bei Fortuna Babelsberg. Mehr als 300 Zuschauer sahen dann am 4. Spieltag ein umkämpftes 1:1 im Prignitzderby gegen den Pritzwalker FHV 03. Zu diesem Zeitpunkt ahnte wohl niemand, dass sich diese beiden Teams bis zum Ende der Hinrunde ein Kopf-an-Kopf-Duell um Platz eins liefern werden.

Im nächsten Derby machten die Meyenburger erst in den letzten 20 Minuten durch zwei Treffer des eingewechselten Kevin Berlin den 2:0-Erfolg gegen tapfer kämpfende Gülitzer perfekt. Da der SV Rhinow /Großderschau sein Heimrecht abgeben musste, folgte für Wacker das dritte Heimspiel in Folge. Beim 3:0 sahen Jan Eßmann und zwei Gäste-Akteure die Rote Karte.

Mit dem 7:1 gegen Treuenbrietzen, dem 4:1 bei Lok Potsdam (Dreifacher Torschütze Christof Mattner) und dem 5:1 gegen den Vfl Nauen (Nach einem 1:1-Pausenstand erzielte Wacker vier Tore in zwölf Minuten) taten die Meyenburger etwas für das Torverhältnis. Gleichzeitig bedeutete das den Sprung an die Tabellenspitze.

Es folgten ein 3:3 nach 1:3-Rückstand bei Hansa Wittstock und das 5:2 gegen Neuling Zaatzke. Dieser Erfolg wurde geschmälert durch die Platzverweise für Christoph Papke (Rot) und Oliver Machner (Gelb-Rot). Das 4:0 beim SV Falkensee/Finkenkrug, der glückliche 2:0-Erfolg gegen Wittenberge/Breese, das 0:2 bei Union Neuruppin sowie der 3:2-Sieg gegen Lok Brandenburg beendeten die Hinserie. In dieser stand die Wacker-Elf sieben mal auf Rang eins, drei mal auf Platz zwei.

„Wir können mit der Hinrunde mehr als zufrieden sein. Trotz ständiger Rotation über die gesamte Serie – wir leisteten uns viel zu viele Platzverweise – hat die Mannschaft bewiesen, dass wir auch in der Breite sehr gut besetzt sind. Nun heißt es durchatmen und volle Konzentration auf die Rückrunde“, erklärte Trainer Raimund Mir.

Der wichtigste Kritikpunkt ist erkannt: Die Meyenburger liegen mit 45 Gelben Karten, drei Gelb-Roten Karten und zwei Roten Karten auf dem drittletzten Platz der Fairness-Wertung und die Hauptsünder zeigten bisher kaum Willen zur Besserung. Hier liegt eine große Reserve für die Rückrunde. Dort warten nur noch sechs Heimspiele, aber neun Auswärtsaufgaben auf die Wacker-Elf.

Im Pokal des Fußballkreises Prignitz/Ruppin stehen die Meyenburger im Viertelfinale. Sie besiegten in den ersten beiden Runden Wacker Beveringen und Schwarz-Weiß Zaatzke jeweils mit 8:0 und setzten sich im Achtelfinale mit 3:2 bei Eintracht Alt Ruppin durch.

In der Hinrunde kamen bei Wacker 23 Spieler zum Einsatz. Am häufigsten spielten: Kevin Berlin, Marcus Krüger (je 15 Einsätze), Christoph Papke (13), Oliver Machner, Andreas Krause, Maximilian Marek (je 12), Florian Rieck, Christof Mattner (je 11), Jan Eßmann, Florian Huth, Max Berger (je 10), Sandro van Uem, Ramon Schäfer, Christoph Raasch (je 9).

Torschützen: Marcus Krüger (14), Kevin Berlin (13), Christof Mattner (7), Christoph Papke (4), Maximilian Marek (2), Jan Eßmann, Florian Rieck, Max Berger, Florian Huth, Tony Kipper (jeweils ein Tor).  

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