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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

08. Dezember 2016 | 03:04 Uhr

Schach : Trauben hängen noch zu hoch

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Schach-Oberliga: Grippegeschwächte SG Güstrow/Teterow verlor 2:6 gegen TSG Oberschöneweide

Auch am zweiten Spieltag musste die Schachgemeinschaft Güstrow/Teterow die leidvolle Erfahrung machen, dass die Trauben in der Oberliga ziemlich hoch hängen. Gegen die TSG Oberschöneweide setzte es mit 2:6 eine Niederlage in der gleichen Höhe wie schon in der ersten Runde gegen den Greifswalder SV.

Zunächst aber begann der Spieltag mit einer Premiere. Erstmals trat die Mannschaft in ihrem neuen Spiellokal im DRK-Bildungszentrum in Teterow an. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf den gleich nebenan liegenden Bergring, der der Stadt ihren Beinamen gibt. Zur ersten Runde im neuen Domizil ließ sich auch Bürgermeister Reinhard Dettmann, selbst ein begeisterter Schachspieler, blicken. Er freute sich, dass der aus Spielern beider Städte gebildete Verein in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Oberliga geschafft hatte. Nach der Bundesliga und der viergleisigen 2. Bundesliga ist das im Schachsport die dritte Liga, die in zehn Staffeln ausgetragen wird. Die SG Güstrow/Teterow ist dabei der Staffel Nord-Ost zugeordnet, in der hauptsächlich Mannschaften aus der Berliner und Potsdamer Region die Gegner sind.

Einer davon, das Team aus Oberschöneweide, kam am Sonntag mit der Absicht nach Teterow, die 7,5:0,5-Schlappe aus der ersten Runde gegen SC Kreuzberg wieder gut zu machen. Dabei trafen die Berliner auf einen grippegeschwächten Gastgeber. „Mit Armin Waschk und Dirk Seiler fehlten uns die ersten beiden Bretter, so dass wir nachrücken mussten“, erzählt Vereinschef Lutz Ebert, der, sonst in der zweiten Mannschaft zuhause ist, nun im ersten Achter aushelfen musste.

Am Anfang hielt Güstrow/Teterow wacker mit. Den ersten halben Punkt erkämpfte Holger Dettmann am fünften Brett. Nach der Niederlage am siebenten Brett gelang Bernd Kiel ein Sieg und damit wieder der zwischenzeitliche Ausgleich. Es blieb der einzige volle Erfolg der Gastgeber an diesem Tag. Nach einer Niederlagenserie an den Brettern drei, vier, acht und eins stand es urplötzlich 5,5:1,5 für Oberschöneweide. Robert Münch am zweiten Brett blieb es vorbehalten, den Schlusspunkt mit einem Remis zu setzen und so das Endergebnis auf 6:2 zu korrigieren.

In der Tabelle nimmt die SG Güstrow/Teterow nun mit null Mannschafts- und vier Brettpunkten den letzten Platz ein. Zur dritten Runde am 4. Dezember muss das Team bei TuS Makkabi Berlin antreten. Vereinschef Lutz Ebert hofft, dass bis dahin wieder alle Spieler der ersten Mannschaft fit sind.





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erstellt am 25.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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