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Lokaler Sport Güstrower Anzeiger

03. Dezember 2016 | 16:43 Uhr

Faustball : GSC bindet Nachwuchstalente

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Faustballer erlebten einen durchwachsenen Start in die neue Hallensaison / Männer trotz Pleiten auf gutem Weg

Am 1. Spieltag in der 2. Faustball-Bundesliga traten die Männer des Güstrower SC die Reise nach Ohrstedt in Schleswig-Holstein an. Dort trafen sie auf den Gastgeber SZ Ohrstedt und den TSV Gnutz. Für die Güstrower bedeuteten diese Spiele ein Neuanfang in dieser Spielklasse, denn neben den erfahrenen Akteuren wie Philipp Nawroth, Thoralf Glamann oder Axel Elsner kamen auch zwei Jugendspieler zum Einsatz, die ihre erste Bewährungsprobe bestehen mussten, und das gleich auf den wichtigen Positionen des Hauptangreifers und des Zuspielers. Till Schulz und Danny Dolgow gehörten noch in der vergangenen Hallensaison zur der U14-Mannschaft des GSC, die Deutscher Vizemeister wurde. Inzwischen weiter gereift mussten die beiden 15jährigen ihre Spielfähigkeiten unter Beweis stellen.

Und das gelang ihnen mit Bravour. Das Spiel des GSC war jederzeit in der Annahme stabil, sehr beweglich und zeigte viele gute Spielzüge. Obwohl die Güstrower am Ende zwei 1:3-Niederlagen hinnehmen mussten, war Mannschaftskapitän Philipp Nawroth mit den gezeigten Leistungen zufrieden: „Es war ein guter Start in die Saison und wenn wir so weiter machen und noch einige Schwächen z.B. im Aufschlag abstellen, werden wir auch Siege einfahren.“

Diesmal fehlte hier und da manchmal noch die nötige Abgeklärtheit oder auch ein wenig Glück. So gleich im ersten Satz gegen den Gastgeber, als es nicht gelang, eine 10:7-Führung zum Satzgewinn durchzubringen. Möglicherweise hätte dann das gesamte Spiel einen anderen Verlauf genommen. So endete es 1:3 (12:14, 11:3, 2:11, 7:11).

Auch gegen den TSV Gnutz war mehr möglich, denn nach dem gewonnenen zweiten Satz hatten die Güstrower in den Sätzen drei und vier gute Chancen auf einen weiteren Satzgewinn. Aber die erfahrenen Gnutzer machten in den Endphasen der Sätze eben doch weniger Fehler im Angriff und gewannen schließlich 3:1 (11:4, 6:11, 11:9, 11:8).

Die Damen des Güstrower SC konnten ihre ersten Spiele in heimischer Halle austragen. Allerdings kam mit dem Erstliga-Absteiger VfK 1901 Berlin gleich ein ganz schwerer Prüfstein nach Güstrow. Beide Mannschaften lieferten sich ein spannendes Spiel mit vielen guten Aktionen auf beiden Seiten. Satz eins sah beim Stand von 9:7 den VfK im Vorteil. Doch die Güstrowerinnen drehten den Satz noch zum 11:9. Satz zwei blieb bis zum 8:8 völlig offen. Allerdings setzten sich dann die Berlinerinnen zum 11:8 durch. Im dritten Satz lief beim GSC dann nicht viel zusammen. Er ging glatt mit 11:5 an den VfK. Die anschließende Umstellung im Zuspiel, Katharina Karasz löste ihre Schwester Juliane ab, sorgte im vierten Satz dann wieder für die gewohnte Stabilität im Güstrower Spiel und beim Stand von 10:7 konnte man eigentlich mit dem Satzausgleich rechnen. Nur steckten die VfK-Spielerinnen nicht auf und die Güstrower Angreiferinnen hatten Pech mit gut angesetzten Angriffsschlägen, die knapp ins Aus gingen. Der VfK holte fünf Punkte hintereinander und sicherte sich damit den 3:1-Erfolg. Das Missgeschick im vierten Satz war durchaus ärgerlich. Allerdings war auch klar: Der GSC ist gut in Form.

Svenja Riebe Kathleen Ohloff blieben fast ohne jeden Fehler in der Abwehr. Antje Trautz und Diana Freiknecht mit vielen guten Angriffsaktionen gaben dem GSC-Spiel Struktur und sorgten stets für Gefahr.

Das zeigte sich dann im Spiel gegen den TSV Wiemersdorf. Der 3:0 (11:5, 11:5, 11:5) Erfolg war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Mit dazu beitragen konnte jetzt auch die 15jährige Lea Nickel, die in diesem Spiel ihr Bundesliga-Debüt gab und ihre Aufgaben ordentlich machte.

Güstrower SC: Philipp Nawroth, Tom Dabbert, Thoralf Glamann, Till Schulz, Danny Dolgow, Axel Elsner

Güstrower SC: Juliane Karasz, Katharina Karasz, Antje Trautz, Diana Freiknecht, Svenja Riebe, Kathleen Ohloff, Lea Nickel


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