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Lokaler Sport Zeitung für Goldberg, Lübz, Plau

26. Juli 2016 | 16:07 Uhr

Plauer SV : Handballcamp in Plau am See

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Handballschule Chrischa Hannawald begeistert Mädchen und Jungen in der Klüschenberghalle / Neuauflage erwünscht

Trotz wohlverdienter Ferien nahmen 41 Handball begeisterte Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren am 1. Handballcamp in Plau am See teil. Allein 30 Sportler kamen aus der Seestadt. Die Handballschule Chrischa Hannawald war von Dienstag bis Donnerstag vergangener Woche war zu Gast in der Klüschenberghalle.

Warum Chrischa Hannawald eine Handballschule gründetet und nicht nur in Deutschland unterwegs ist, wurde gleich am ersten Tag klar. Er ist ein Handballer mit viel Herzblut und möchte seinen Eleven das auch vermitteln. Alle Teilnehmer erhielten ein T-Shirt, einen Ball und eine Trinkflasche. Die Message „Wir sind ein Team“ wurde immer wieder klar und deutlich und sollte gelebt werden. An allen drei Tagen gab es immer wiederkehrende sportliche Einheiten, zum Beispiel das gemeinsame Warmmachen in spielerischer Form.

Ein Auge für das Spiel zu bekommen, dass zeigte Felix Bache hervorragend. Ein weiterer wichtiger Trainingsteil war die Körperbeherrschung. Mit kleinen sehr effektiven Übungen wurden vielen klar, dass ein „Vierfüßlerstand“ mächtig Muskelkater bringen kann. Über den Hocker oder unten durch, rückwärts laufen mit und ohne Ball, auf dem Bauch über die Bank ziehen oder dem Rücken schulen Beweglichkeit, Koordination und Kraft. Das brachte den einen oder anderen Handballer schon mal an seine Grenzen, aber locker lassen war keine Option.

Auf Wunsch der Kinder wurde am zweiten Tag eine Fragerunde mit Chrischa Hannawald eingeplant. Fragen zu seinem Lieblingsspiel – es war der Europapokalsieg 2005 mit Tusem Essen – oder in welcher Halle er am liebsten gespielt hat – in der Kieler Halle – wurden geklärt. Auf die Frage nach seinem Lieblingsspieler in der Nationalmannschaft sagte er sofort: „Fynn Lemke“. Es gab aber auch Fragen zum privaten Leben des Sportlers, die Hannawald mit viel Ruhe beantwortete.

Nach dem Mittagessen war Torwarttraining angesagt. Die Mädchen und Jungen zeigten, dass Schnelligkeit nicht nur auf der Platte gefragt ist. Sich groß machen und doch das untere Tor-Eck nicht aus den Augen verlieren - Die Bälle kamen zacki und schnell. Dran bleiben, hieß das Motto.

In Gruppen eingeteilt, erhielten die Kinder weitere Trainingseinheiten: Sprungwurf, Schlagwurf, Zuspiel, Abwehr oder auch Hinlegen, Augen zu und hören wo der Ball hin springt. Es wurde gelacht und trotzdem Biss gezeigt. Zum Schluss jeden Tages wurde Handball gespielt.
Karla Markhoff zeigte an allen Tagen, dass sie nicht nur Handball spielen kann. Sie war das Organisationstalent in der Halle. Schnell war das Wettkampfgericht eingeräumt und die eingewiesen, da staunte nicht nur der Chef des Handball-Camps. Das Wort „Team“ mit einem Hauch Egoismus prägte die drei Tage, „Handball ist schnell“ wurde ein Hallenruf. Das morgendliche Zusammensitzen, ein Ständchen für die Geburtstagskinder, Obstpause und Mittagessen - alles immer gemeinsam. Aufeinander achten und gegenseitig helfen, Teamgeist entwickeln, egal mit wem ich spiele, ob groß mit klein oder alt mit jung, Handball ist nichts für Einzelkämpfer.

Ein Geburtstagskind hieß übrigens Chrischa Hannawald. Die Teilnehmer des Camps haben ihre persönlichen Glückwünsche zu Papier gebracht und überreicht. Diesen Glückwünschen schloss sich der Plauer SV sehr gerne an. Auf die Nachfrage eines weiteren Camps mit Chrischa in Plau hieß es: „Die Chancen stehen gut“.

Die jungen Halndballer danken Chrischa Hannawald und seinem Co Gerald Exner sowie Raimo Schwabe fürs organisieren und FSJ-ler Hendrik Schiller und nicht zuletzt Burkhard Schulz und seinem Team, die für das leibliche Wohl sorgten.  

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erstellt am 10.Feb.2016 | 20:26 Uhr

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