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Lokaler Sport Bützower Zeitung

09. Dezember 2016 | 08:50 Uhr

Handball : Für Schwaan ist nichts verloren

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

SSV-Handball-Männer empfangen heute den ebenfalls schwächelnden Güstrower HV / TSV Bützow begrüßt um 17 Uhr Hagenow

Dass der Schwaaner SV in der Handball-MV-Liga nicht nur die Rote Laterne inne hat, sondern auch die Warnlampen an sind, ist nach sechs Niederlagen aus den ersten sieben Spielen klar. Trotzdem macht man sich im Lager des SSV nicht verrückt und versucht, ruhig weiterzuarbeiten. „Man darf nicht vergessen, dass wir jetzt einige Auswärtsspiele nacheinander hatten und nach eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr zuhause gespielt haben“, sagt Schwaans Trainer Detlef Lankowski. Umso mehr freuen sich die Warnowstädter, dass sie sich heute mal wieder vor heimischem Publikum beweisen können. „Dementsprechend wollen wir uns auch präsentieren“, sagt Detlef Lankowski vor dem Spiel gegen den Güstrower HV, der zuletzt ebenfalls schwächelte. So gesehen ist es ein Spiel zweier angeschlagener Teams, die nach einem Erfolgserlebnis ringen. „Wir müssen wieder Selbstvertrauen finden. Das geht am besten durch Siege“, sagt Lankowski.

Wie die Chancen auf einen Erfolg stehen, sei schwer zu sagen, denn die Güstrower plagen ähnliche Personalprobleme wie die Schwaaner. Der SSV muss gegen den GHV auf Sascha Stolze, Steffen Strube und Tommy Jung verzichten.

Und da liegt auch die Ursache für den bisherigen Misserfolg. „Es ist natürlich schwierig, wenn man personell immer wieder umbauen muss“, sagt Lankowski. Dass der letzte Tabellenplatz auch an seinen Spielern nagt, steht außer Frage. „Die Jungs wissen um ihre Fehler, wollen sie auch minimieren. Das geht aber nicht von heute auf morgen“, sagt der SSV-Trainer. Die Schwaaner sind aber weit davon entfernt, den Kopf in den Sand zustecken oder zu resignieren. „Es ist noch nichts verloren. Wir haben noch sehr viele Heimspiele, in den wir die nötigen Punkte holen wollen“, gibt sich Lankowski kämpferisch. Auch ungeachtet der personellen Situation. „Daran können wir eh nichts ändern“, sagt Lankowski. Es müssen die richten, die da sind, mit Unterstützung der heimischen Zuschauer. Anwurf in der Beke-Sporthalle ist um 16 Uhr.

Eine Stunde später und eine Liga tiefer erwartet der TSV Bützow den Hagenower SV zum Verbandsliga-Duell. Hier ist es kaum vorstellbar, dass die Gastgeber Punkte liegen lassen, schließlich sind sie haushoher Favorit. „Zum Gegner kann ich nichts sagen, da ich die Mannschaft nicht kenne. Wir tun gut daran, in erster Linie auf uns zu gucken“, sagt Bützows Trainer Thomas Necker. Für den 35-Jährigen zählt nur ein Sieg „Ich möchte unbedingt gewinnen“, sagt er auch im Hinblick auf Platz zwei, den der TSV bei einem Sieg mit mehr als sieben Toren Unterschied einnehmen würde. Bei diesem Vorhaben kann der Bützower Coach auf eine volle Kapelle setzen, denn es gibt keine Ausfälle zu beklagen.

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erstellt am 26.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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