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Hansa Rostock

26. Mai 2016 | 02:35 Uhr

Hansa Rostock : Trotz Kampf nur Nullnummer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker hinten sicher, verpassen aber gute Chancen

Trotz einer engagierten Leistung hat der FC Hansa Rostock am 23. Spieltag der 3. Fußball-Liga einen Befreiungsschlag verpasst. Vor 14 000 Zuschauern kamen die Ostseestädter gegen den VfL Osnabrück nicht über ein 0:0 hinaus und bleiben weiter auf Abstiegsplatz 18.

FCH-Trainer Christian Brand kehrte nach dem 1:5-Debakel bei Fortuna Köln gegen die Niedersachsen von der Dreier- wieder zur Vierer-Abwehrkette zurück: mit Maximilian Ahlschwede, Matthias Henn, Marcus Hoffmann und dem 20-jährigen Debütanten Florian Esdorf. Der bisherige Abwehrchef Dennis Erdmann agierte neben Kai Schwertfeger auf der Sechs im defensiven Mittelfeld. „Dennis hat das gut gemacht. Wenn er sich konzentriert und keine Nebenkriegsschauplätze aufmacht, hilft er uns auch richtig weiter. Aber er darf sich nicht ablenken lassen, denn dann kann er uns auch schaden“, sagte Brand zur Leistung von „Erde“. Die offensive Dreierreihe hinter der Sturmspitze Marcel Ziemer bildeten Neuzugang Ronny Garbuschewski, Tobias Jänicke und Michael Gardawski.

 

Der FC Hansa begann engagiert und versuchte mit frühem Pressing, den Spielaufbau der Gäste zu stören. Die beste Chance hatte Garbuschewski, der mit einem 20-Meter-Hammer aber nur den linken Pfosten traf (20.). „,Garbu’ hat ein ordentliches Spiel gemacht und gute Standards getreten. Den Jungen brauchen wir in dieser Position“, lobte Marcel Schuhen den Neu-Hanseaten. Wenig später stand der Keeper selbst im Mittelpunkt, als er gegen den durchgebrochenen Ornatelli klasse parierte (25.). „Wir haben eine Chance zugelassen, die Schuhen überragend gehalten hat. Von den verheißungsvollen Situationen waren wir überlegen, vor allem kurz nach der Halbzeit. Da waren wir zehn Minuten ständig am Drücker. Aber irgendwie ist uns der Lucky Punch nicht gelungen“, schätzte Marcus Hoffmann ein.

Jänicke (46./daneben), Schwertfeger (47./drüber), Garbuschewski (48./daneben) – wie die Feuerwehr legte Hansa nach der Pause los. „In der zweiten Hälfte haben wir richtig Druck gemacht, doch manchmal fehlt noch so das letzte Quäntchen und die Ruhe vor dem Tor“, so „Schuh“.

Die wohl verheißungsvollste Möglichkeit zum Siegtreffer bot sich bei einem 3:1-Konter. Doch Kapitän Jänicke brachte den Querpass nicht an (58.). Zudem rutschte wenig später Ziemer eine Flanke über den Kopf (62.). „Den habe ich schon drin gesehen. Nach dem Debakel von Köln haben wir aber zu null gespielt, darauf müssen wir aufbauen“, sagte Hoffmann. Marcel Schuhen fasst zusammen: „Mit der Defensivleistung können wir zufrieden sein, mit dem 0:0 nicht. Wichtig war nach der vergangenen Woche, dass wir gezeigt haben, dass wir auch kämpfen und laufen können. Am Sonnabend müssen wir jetzt zeigen, dass wir das auch auswärts können.“ Dann tritt der FC Hansa bei Schlusslicht Stuttgarter Kickers an.


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erstellt am 31.Jan.2016 | 20:30 Uhr

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