zur Navigation springen

FC Hansa Rostock : Timo Gebharts langer Weg zurück

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ex-Bundesliga-Star feiert nach über drei Monaten Verletzungspause sein Comeback für Hansa. Coach Brand dämpft die Erwartungen

Bis Mitte März musste Timo Gebhart warten, ehe der Offensivmann des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock im Jahr 2017 zu seinen ersten Einsatzminuten kam. Als der 27-Jährige knapp eine Viertelstunde vor dem Spielende gegen Fortuna Köln (1:1) zur Bank der Hansestädter gerufen wurde, brandete großer Jubel im Ostseestadion auf. Die Fans sind froh, dass der Kicker wieder fit ist. Sie verbinden mit seiner Person natürlich auch die Hoffnung, dass es auf dem Platz spektakulärer und vor allem erfolgreicher für die Kogge weitergeht. „Ich wusste, dass es diesmal länger dauern wird, und hatte mich auch damit abgefunden. Deswegen freue ich mich jetzt um so mehr, dass es mit den ersten Minuten geklappt hat. Ich habe mich gut gefühlt, und es war schön, dass ich den Zuschauern zeigen konnte, dass ich wieder da bin“, erklärt Timo Gebhart.

Nach rund drei Monaten Pause wegen eines Muskelfaserrisses dämpft Coach Christian Brand die Erwartungen an den ehemaligen Bundesliga-Star. „Ihm fehlen natürlich unglaublich viele Spielminuten. Wir sind froh, dass er jetzt soweit ist, dass er mal zehn Minuten spielt. Wir werden ihn ganz langsam aufbauen“, sagt der 44-Jährige, der davon überzeugt ist, dass Gebhart ein Unterschiedsspieler ist: „Timo benötigt nicht viele Minuten. Er braucht nur die richtigen Bälle, muss in die Box kommen, da, wo es letztlich entscheidend ist, und dann macht er auch viele gute Sachen.“

In erster Linie geht es für den Offensivmann allerdings darum, seine Fitness weiter zu verbessern. Deswegen hat er sich auch gestern am trainingsfreien Tag nicht ausgeruht, sondern einen Lauf absolviert. „Natürlich würde ich gerne von Beginn an spielen, weiß aber, dass das nicht geht. Ich muss ruhig bleiben und Geduld haben. Der Trainer und ich, wir haben schon einen Plan und werden kein Risiko eingehen, denn das hilft weder mir noch der Mannschaft weiter“, so Gebhart, der sich auf das Montagabend-Spiel in Zwickau freut: „Wir werden jetzt noch zweimal ordentlich trainieren und fahren nach Zwickau. Dort müssen wir es dann noch mehr erzwingen und vielleicht weniger nachdenken, vielmehr den Ball einfach reinhauen.“

 

zur Startseite

von
erstellt am 18.Mär.2017 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen