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Hansa Rostock

01. Oktober 2016 | 17:30 Uhr

Fc Hansa Rostock : Teamspirit ist das Wichtigste

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Denis-Danso Weidlich neuer Kapitän des FC Hansa

Die Binde trug er vorher schon mehrfach, doch im Testspiel gegen den FC Cartagena (0:1) fungierte Denis-Danso Weidlich erstmals offiziell als Kapitän des FC Hansa, nicht nur als Stellvertreter. Und das auf neuer Position, im rechten Mittelfeld. Unser Redakteur Peter Richter befragte den Deutsch-Ghanaer.

Danso, Glückwunsch zum Kapitänsamt. Was bedeutet es Ihnen?
Denis-Danso Weidlich: Erst einmal freue ich mich natürlich darüber. Wobei ich nicht Kapitän sein muss, um da zu sein für jeden Einzelnen. Das habe ich auch vorher gemacht. Ich versuche, jedem zu helfen, und ich lasse auch mir helfen. Als der Trainer mich informierte, habe ich gesagt: Wenn ich der Mannschaft helfen kann, sage ich nicht nein.

Sie betonen, die Binde zu tragen sei Ihnen nicht so wichtig…
… weil wir ein Team sind und es alle zusammen reißen wollen. So ist das gemeint. Es kommt besonders auf den Zusammenhalt an. Wir haben gute Einzelspieler, aber entscheidend ist, dass wir als Mannschaft funktionieren. Teamspirit ist für mich das Wichtigste, weil wir den mehr als alles andere brauchen im Abstiegskampf. Wir müssen jetzt die Tage klug nutzen, weil das erste Punktspiel 2015 bei Wehen Wiesbaden ja schon sehr bald ist.

Es scheint, als habe neue Zuversicht in der Truppe Einzug gehalten.
Ja, das ist auch so. Wir sind alle zufrieden, wie es derzeit läuft. Wir sind echt aneinander gerückt, haben sehr viel gemeinsam gemacht, das hat uns zusammengeschweißt. Die freie Zeit zu Weihnachten und zum Jahreswechsel – ein paar Tage mit der Familie zu verbringen, abschalten zu können, aber auch, sich Gedanken zu machen –, das tat jedem von uns gut. Jeder ist frischer zurückgekehrt, jeder hat Lust auf die Aufgabe, die vor uns steht.

Es herrscht also Optimismus, dass der Klassenerhalt noch gepackt wird.
Wir sind guter Dinge. Ich glaube, dass wir es schaffen, und das müssen wir auch: daran glauben. Wir können nicht erst gucken, was passiert, dann können wir das Ding gleich abhaken. Wir wollen das Ruder herumreißen und im Abstiegskampf vom ersten der verbleibenden 16 Spiele an alles raushauen.

In welchem Punkt könnte sich die Mannschaft in Sachen Teamspirit noch steigern?
Auch die jüngeren Spieler sollen sich mehr trauen, dass nicht nur die Erfahrenen das Team pushen und Entscheidungen treffen. Es zählen bei jedem Einzelnen die Qualität, der Wille und die Bereitschaft. Wichtig ist, dass jeder funktioniert und Lust hat.

Wie gefällt Ihnen Ihre neue Position?
Wir sind ja immer noch am Ausprobieren. Der Trainer hat sich, glaube ich, noch nicht festgelegt. Doch egal, wo ich spiele, ich versuche immer alles abzurufen. Zuletzt habe ich erfolgreich in der Innenverteidigung gespielt, aber wenn ich jetzt über rechts kommen soll, werde ich auch da mein Bestes geben.









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erstellt am 23.Jan.2015 | 07:48 Uhr

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