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Hansa Rostock

02. Dezember 2016 | 19:09 Uhr

FC Hansa Rostock : Stevanovic kämpft sich zurück

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Mittelfeldspieler des FC Hansa hofft nach ansprechendem Comeback in Wiesbaden auf einen weiteren Einsatz gegen Kiel

Nach über zweimonatiger Pause kehrte Aleksandar Stevanovic beim 1:1 beim SV Wehen Wiesbaden in die Start-Elf des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock zurück. „Ich war erst mal froh, spielen zu dürfen und der Mannschaft weiter zu helfen. Ich habe es eigentlich ganz solide gemacht. Das Entscheidende ist natürlich, was wir aus dem Spiel machen, ob wir gewinnen oder verlieren. Wir haben jetzt einen Punkt geholt, aber wir wollten natürlich drei. Das war das Einzige, was mich an diesem Tag gestört hat“, sagt der Mittelfeldmann, der viele Angriffe der Norddeutschen initiierte, indem er sich den Ball zwischen beiden Innenverteidigern abholte: „Wir wollen Fußball spielen und die Bälle nicht von hinten raushauen, sondern vernünftig eröffnen, das Spiel gestalten. Das habe ich versucht, zu machen.“

Dass es jetzt zum vierten Mal in Folge nur zu einem 1:1 reichte, nervt auch den 24-Jährigen. „Auf jeden Fall. Es gibt nichts Besseres als einen Sieg. Wenn ich zum Beispiel zweimal gewinne und zwei Spiele verliere, dann habe ich im Endeffekt zwei Punkte mehr. Aber verlieren ist natürlich auch nicht schön. Letztlich ist es jetzt einfach so und wir können es nicht ändern.“

Stevanovic richtet den Blick lieber nach vorn und hofft, dass er am Sonnabend gegen Holstein Kiel (Anstoß 14 Uhr) wieder mit von der Partie sein darf: „Ich bin bereit und möchte der Mannschaft weiterhelfen. Wenn der Trainer mich braucht, werde ich da sein.“

Und gegen Kiel hofft der eher offensiv ausgerichtete „Abräumer“, dass die Rostocker ihre Unentschieden- Serie endlich beenden, zumal es im heimischen Ostseestadion auch schon seit drei Spielen keinen Sieg mehr gab. „Ich glaube nicht, dass wir hier zu Hause abwarten. Egal, wer zu uns kommt, der wird damit rechnen müssen, dass wir das Spiel gewinnen wollen. Wir haben nichts zu verlieren, werden aufs Ganze gehen. In dieser Liga ist alles möglich, drei Punkte würden uns schon gut tun“, weiß Stevanovic, der auch weiß, was die Hanseaten besser machen müssen: „Eigentlich haben wir es bislang ganz gut gemacht. Das Einzige, was in den vergangenen Spielen gefehlt hat, war die Konsequenz. Wir müssen vor dem Tor ruhig bleiben und die Nerven behalten. Das muss jetzt besser werden.“
 

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erstellt am 01.Dez.2016 | 08:00 Uhr

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