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Hansa Rostock

05. Dezember 2016 | 17:41 Uhr

Hansa Rostock : „Sind brutal schwer zu spielen“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Routinier Matthias Henn will den Schwung der Siegesserie auch im richtungweisenden Duell gegen Osnabrück nutzen

Erneut kommt der VfL Osnabrück als Fünfter ins Rostocker Ostseestadion. Die Vorzeichen sind am Sonnabend (14 Uhr) am 11. Spieltag der 3. Fußball-Liga 2016/17 allerdings vollkommen anders als noch im Januar dieses Jahres, als der damals Achtzehnte FC Hansa gegen die Niedersachsen ein 0:0 erreichte.

„Damals kamen wir aus Köln, hatten fünf Stück kassiert und waren dementsprechend verunsichert. Jetzt haben wir drei Siege in Folge geholt und Osnabrück hat zweimal verloren. Das bringt auch bei denen Unruhe rein. Das ist im Fußball einfach so“, sagt FCH-Verteidiger Matthias Henn.


Diesmal tabellarisch auf Augenhöhe


Durch die jüngste Erfolgsserie kletterte Hansa nach mäßigem Saisonstart auf Platz sieben, liegt nur noch einen Punkt hinter dem VfL. Damit begegnen sich beide Teams diesmal auch tabellarisch auf Augenhöhe. Allerdings birgt das momentane Klassement auch gewisse Risiken: „Vom Zweiten bis zum Zwölften sind es drei Punkte. Es geht schnell nach oben, aber auch wieder nach unten. Wir sehen uns schon in der Lage, einen guten Mittelfeldplatz zu belegen. Wir können aber auch gegen jeden verlieren, wenn wir nicht an die 100 Prozent kommen. Das haben wir in Regensburg und gegen Lotte gesehen. Wenn wir es schaffen, uns zu stabilisieren, was uns in den vergangenen drei Spielen gelungen ist, dann brauchen wir jedoch keineswegs nach unten zu schauen“, so Henn.

Das Duell mit Osnabrück, aber auch den Auftritt eine Woche später bei Spitzenreiter MSV Duisburg stuft er als „richtungweisend“ ein. „Beide Vereine gehören zu Recht zur Spitzengruppe. Ich habe gehört, dass Duisburg den Etat gegenüber der Zweitliga-Saison nur geringfügig reduziert hat. Allerdings haben wir jetzt erst einmal Osnabrück vor der Brust. Diese Partie ist für uns die wichtigste. Wir spielen zu Hause, wollen unser Spiel durchbringen und die Serie weiter fortsetzen.“

Dass die Rostocker nach ihren drei Siegen in Folge den Kontrahenten jetzt unterschätzen oder sogar auf die leichte Schulter nehmen, davon will der 31-jährige Innenverteidiger nichts hören. „Unser Anspruch ist, immer 100 Prozent zu geben. Wir werden nicht locker oder larifari in die Partie gehen. Sicher haben wir nicht ganz so viel Druck, der liegt vielleicht sogar eher bei Osnabrück. Doch wir sind Fußballer und wollen immer gewinnen.“


Sieg-Garant: 1:0-Führung


Eine Führung ist dabei in dieser Saison bislang ein Garant für einen Hansa-Sieg. Bei den vier Dreiern 2016/17 lagen die Ostseestädter jeweils mit 1:0 vorne. „Man muss aber auch sagen, dass unsere Chancenverwertung in den vergangenen drei Spielen bei annähernd 100 Prozent war. Wir wissen, dass wir gut sind, wenn jeder seine Leistung auf den Platz bringt. Wir haben über unsere schnellen Leute große Qualität im Umkehrspiel. Und wenn wir einmal mit 1:0 führen, sind wir brutal schwer zu spielen.“

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erstellt am 12.Okt.2016 | 08:00 Uhr

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