zur Navigation springen

Hansa Rostock

28. Juli 2016 | 20:21 Uhr

Rostock gegen Dresden : Schlägereien nach Hansa-Spiel stoppen Zug

vom

Gewalttätige Ausschreitungen unter Fußball-Fans von Dynamo Dresden und dem FC Hansa Rostock haben am Samstag einen Zug zu einem unfreiwilligen Stopp gezwungen

Nach der unentschieden (2:2) ausgegangenen Partie zwischen Dynamo Dresden und dem FC Hansa Rostock habe sich die Lage im Regionalexpress von Dresden nach Leipzig so zugespitzt, dass dieser nicht habe weiterfahren können, teilte die Bundespolizei am Samstagabend mit. Zuvor habe ein Zeuge telefonisch gemeldet, dass sich dort rund 60 Reisende schlagen würden. Daraufhin sei ein starkes Aufgebot an Bundespolizisten am Bahnhof Coswig zusammengezogen worden, um einzugreifen.

Den Angaben zufolge war eine sechsköpfige Gruppe Rostock-Anhänger von 15 Dynamo-Fans attackiert worden. Dabei wurde ein Mensch verletzt, der jedoch eine ärztliche Behandlung abgelehnt habe. Es sei die Identität aller Beteiligten ermittelt sowie das Bildmaterial der Zugüberwachungskamera gesichert worden. Die Ermittlungen dauerten an, hieß es.

Unmittelbar nach dem Spiel hatte die Polizeidirektion Dresden zunächst noch von einem „überwiegend friedlichen und sportbetonten Fußballnachmittag“ berichtet. Weil allerdings schon vor der Begegnung Anhänger beider Mannschaften aneinandergeraten seien, habe die Polizei 69 Rostocker Fans für die Dauer des Matches in Gewahrsam genommen. Gegen sie ermittele die Kripo wegen Landfriedensbruchs. Es seien 950 sächsische Polizeibeamte und rund 200 Bundespolizisten im Einsatz gewesen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen