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Hansa Rostock

11. Dezember 2016 | 03:13 Uhr

FC Hansa Rostock : Mit Spielfreude zum Sieg

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Coach Christian Brand erwartet von seinem Team eine ähnlich gute Auswärtsleistung wie gegen Fortuna Köln

Auf den FC Hansa Rostock wartet heute ab 19 Uhr mit dem Zweitliga-Absteiger SC Paderborn eine schwere Aufgabe zum Auftakt des 10. Spieltages der 3. Fußball-Liga. „Dann sind die Spiele, die vorher waren, total egal. Wenn man in Paderborn nicht aufpasst, kann man dort böse unter die Räder geraten“, lautet die Ansage von Coach Christian Brand.

Wiedersehen mit vier Ex-Hanseaten

Insbesondere warnt der 44-Jährige vor der Standard-Stärke der Paderborner, die mit Christian Bickel einen Ex-Hanseaten für die „ruhenden Bälle“ haben. „Gerade im Spiel gegen Zwickau (5:0) haben wir zu viele Standards zugelassen – und das wäre in Paderborn richtig gefährlich. Denn mit Christian Bickel haben die einen Spieler, der das richtig gut kann. Das müssen wir unterbinden und in der Abwehrarbeit noch konzentrierter sein“, erklärt er und ergänzt: „Wir brauchen so eine Auswärtsleistung wie in Köln (2:0) – von der Aggressivität, der Laufbereitschaft, der Spielfreude und vom Umschaltverhalten in beide Richtungen her.“

Aber es sind noch drei weitere ehemalige Hansa-Spieler beim SC: Tim Sebastian, Robin Krauße und Ben Zolinski laufen nun für die Schwarz-Blauen auf. „Da sind schon ,große‘ Namen dabei und extrem viele Spieler mit Erstliga- und Zweitliga-Erfahrung. Ich glaube aber, dass diese Mannschaft noch nicht wirklich in dieser 3. Liga angekommen ist“, schätzt Brand ein. Dennoch konnten sie zu Hause zuletzt den Chemnitzer FC mit 4:2 schlagen. „Man sieht, was in dieser Mannschaft steckt. Wenn wir da nicht hellwach, total konzentriert sind und eine ähnliche Leistung abrufen wie gegen Köln, können wir ein böses Erwachen erleben“, so Brand.

Personell ist die Situation beim FCH nicht ganz so gut: Offensivmann Timo Gebhart fällt aus. Für ihn könnte Melvin Platje wieder in die Start-Elf rücken, der sich in Köln im Zusammenspiel mit Flügelflitzer Stephan Andrist einige gute Chancen erarbeitete. Aufgrund der Langzeitverletzten (Ronny Garbuschewski, Christian Dorda, Soufian Benyamina) sowie den Ausfällen von Fabian Holthaus (Oberschenkelprobleme) und Aleksandar Stevanovic (Zehverletzung) reist Hansa lediglich mit einem 17er-Kader nach Paderborn. „Wir haben keine weiteren Spieler – und es hat sich aus der „Zweiten“ niemand aufgedrängt. Deswegen müssen wir das jetzt so hinnehmen. Wir können eh nur dreimal wechseln“, witzelt Christian Brand.

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erstellt am 30.Sep.2016 | 06:25 Uhr

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