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Hansa Rostock

08. Dezember 2016 | 23:06 Uhr

FC Hansa Rostock : „Jeder muss alles geben“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Trainer Christian Brand nimmt die Profis in die Pflicht: Plätze im Team sind nicht automatisch vergeben

Treffen der ehemaligen Giganten heißt es heute von 14 Uhr an. Der FC Hansa Rostock tritt am 29. Spieltag der 3. Fußball-Liga beim 1. FC Magdeburg in der MDCC-Arena an. Beide Teams waren in der früheren DDR-Oberliga Rivalen, in der 3. Liga ist es erst das zweite Aufeinandertreffen – im Hinspiel trennte man sich im Ostseestadion vor 16 300 Zuschauern 1:1 (0:0).

Die Magdeburger sind derzeit wohl die Überraschung: Denn der Liga-Neuling von Trainer Jens Härtel hat es geschafft, sich im oberen Tabellenfeld festzusetzen – und kann sogar von Aufstiegs-Relegationsplatz drei träumen. „Die machen es ja auch gut, spielen kompakt und mannschaftlich geschlossen. Das Spiel wird schwierig“, schätzt Hansa-Chefcoach Christian Brand die Situation in der Elb-Metropole ein. „Ich finde, das ist eine sehr realistische Mannschaft. Sie sind sofort ready gewesen in der Saison und haben verstanden, worum es in dieser 3. Liga geht. Sie haben nur eine Chance, wenn sie als Team funktionieren, kämpfen, rennen, laufen. Fußballerisch ist das sicher keine überragende Mannschaft, aber es ist so, dass die Mannschaften, die diese totale Einstellung immer – oder sehr oft – hinbekommen, sicher aus dem Abstiegsstrudel raus sind“, so der 43-jährige Trainer. Nach zuletzt zwei erkämpften Siegen könnten die Hanseaten mit einem „Dreier“ in Magdeburg nicht nur diese englische Woche vergolden, sondern sich weiter von den Abstiegsrängen entfernen.

Personell ist die Situation für Brand trotz englischer Woche ganz gut. Der momentane Linksverteidiger Michael Gardawski wird trotz geschwollenen Auges spielen. Einzig Angreifer Melvin Platje bekommt am Wochenende keinen Einsatz. „Er ist in den vergangenen drei Spielen viel gelaufen, deshalb hat er jetzt eine Pause“, sagt Brand. Zurück zur Mannschaft kehren nach den abgesessenen Strafen Stefan Wannenwetsch und Kapitän Tobias Jänicke. „Beide sind gute Spieler, beide helfen uns weiter“, sagt Christian Brand. Dennoch müssen auch sie erneut überzeugen: „Jeder muss körperlich alles geben, damit er einen Platz im Team hat. Bei uns hat jeder die Chance, ins Team zu kommen – aber auch rauszufallen.“


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erstellt am 05.Mär.2016 | 08:00 Uhr

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