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Hansa Rostock

28. Juni 2016 | 16:58 Uhr

Interview : Henn: „Gesunde Mischung finden“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Abwehrmann kennt die Stärken der Osnabrücker

Abwehrmann Matthias Henn kehrt nach seinem Infekt genesen ins Team des FC Hansa Rostock zurück – und möchte ebenso wie seine Kollegen die herbe Niederlage bei Fortuna Köln (1:5) im heutigen Heimspiel vergessen machen. NNN-Mitarbeiterin Marie Boywitt sprach mit dem 30-Jährigen.

Geht man als Abwehrspieler nach einer 1:5-Niederlage anders in die nächste Partie oder kann man das einfach abschütteln?
Matthias Henn: Es hängt natürlich ein paar Tage nach, wenn du als Abwehrspieler fünf Tore kassierst. Aber wir haben ausführlich darüber gesprochen, was nicht gepasst hat. Und es ist im Fußball ja so, dass du zwei, drei Tage Zeit hast, und dann steht schon das nächste Spiel an. Wir hätten uns selber auch ins Bein gebissen, wenn wir immer noch damit hadern würden. Man muss als Profi den Fokus relativ schnell wieder auf die nächste Partie legen können. Das, glaube ich, haben wir die Woche ganz gut hinbekommen. Wir haben jetzt vor dem Training auch noch mal ein paar Videosequenzen gesehen, und der Trainer hat gesagt, was er von uns erwartet, wie wir das Ganze angehen wollen. Deswegen bin ich guter Dinge. Im Abschlusstraining war auch ordentlich Dampf drin.
Das Hinspiel gegen Osnabrück wurde mit 1:0 gewonnen, steckt das noch in den Köpfen?
Das ist jetzt ein halbes Jahr her. Klar wissen wir, dass wir das Hinspiel gewonnen haben. Aber was können wir uns davon jetzt kaufen? Absolut gar nichts. Das spielt heute keine Rolle. Wir sind äußerst schlecht in die Restrunde gestartet. Wir wissen, was gefragt sein wird – und das ist das Einzige, was wir auf den Platz bringen wollen und müssen.
Wie wollen Sie den Sturm der Osnabrücker in den Griff bekommen?
Im Hinspiel hatten wir gerade Savran ganz gut im Griff. Wir wissen um die Stärken von Alvarez und Savran, die haben schon eine enorme Torgefahr und bringen einen guten Abschluss mit. Deshalb müssen wir aggressiv sein, aber auch eine Portion Intelligenz mitbringen. Wir müssen einfach eine gesunde Mischung finden.

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erstellt am 30.Jan.2016 | 08:00 Uhr

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