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Rostock vs. Köln : Hansa steht unter Zugzwang

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Fußball-Drittligist braucht heute im Heimspiel gegen Fortuna Köln unbedingt einen Dreier

Heute Abend ist ein Sieg Pflicht – ohne wenn und aber. Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock steht vor dem Heimspiel gegen Fortuna Köln (19 Uhr im Ostseestadion) unter Druck. Denn den Ostseestädtern gelang 2017 erst ein Dreier. Die Rückrunde mit bislang sieben Punkten aus sieben Partien verläuft enttäuschend. Das Wort Krise will Cheftrainer Christian Brand dennoch nicht in den Mund nehmen. „Das ist totaler Blödsinn, es ist keine Krise. In dieser Liga ist es sehr eng und wenn man die Chancen hat, muss man sie einfach nutzen. Es begleitet uns schon über die gesamte Saison, dass wir Probleme haben, den Ball im Tor unterzubringen“, erklärt der 44-Jährige.

Hansa als grauesMittelmaß der Liga

Doch bei einer weiteren Pleite gegen Köln dürfte die Situation klar verschlechtern und sich die Kogge endgültig im Abstiegskampf wiederfinden. „Unser Ziel sind die 45 Punkte. Wir zehn andere Mannschaften auch, kämpfen wir jede Woche um die 3. Liga. Unser Fokus liegt einzig auf Köln. Wir wollen und müssen die drei Punkte holen“, sagt Amaury Bischoff.

Noch ist Hansa mit jeweils sieben Siegen und Niederlagen sowie zwölf Unentschieden bei einem Torverhältnis von 28:28 Treffern im Grunde das graue Mittelmaß der Liga. Dass die Situation bislang nicht noch prekärer geworden ist, verdanken die Ostseestädter jedoch nicht der eigenen Stärke sondern vielmehr auch der Schwäche der Konkurrenz. „Die Situation ist in dieser Liga an jedem Wochenende gefährlich. Wir sind im Abstiegskampf, haben auch nie etwas anderes ausgegeben. Das ist die Parole. Die Mannschaft muss hellwach sein. Es ist eine entscheidende Phase mit den englischen Wochen. Wir müssen unsere Punkte holen“, fordert Brand.

Die Fortuna dürfte mit ein wenig mehr Selbstvertrauen anreisen, hat die Truppe doch nach zuletzt drei Pleiten in Serie gegen Regensburg ein 0:2 in der Nachspielzeit noch in ein 2:2 verwandelt. „Wenn man so spät den Ausgleich macht, glaubt man natürlich wieder ein bisschen mehr an sich. Allerdings spielt das für unser eigenes Spiel keine Rolle“, so Brand.

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erstellt am 15.Mär.2017 | 08:00 Uhr

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