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Hansa Rostock

08. Dezember 2016 | 06:55 Uhr

FC Hansa Rostock : Hansa probt Königsdisziplin

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Fußball-Drittligist will sich fußballerisch weiterentwickeln und die Gegner bespielen sowie dominieren

Der Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock versucht sich gerade in der „Königsdisziplin – dass man einen Gegner, der tief steht, bespielt und zu Torchancen kommt“, meint FCH-Trainer Christian Brand und hat auch schon das Ideal parat: „Der FC Barcelona (spanischer Renommier-Club – d. Red.) kann das sehr gut. Wir sind der FC Hansa Rostock und müssen noch ganz viel üben.“

Im Umkehrspiel sei das Team schon sehr gut (Brand: „Das wird es wohl auch nicht mehr verlernen“), doch nun gehe es darum, dass sich die Truppe im fußballerischen Bereich einfach weiterentwickelt. Wenngleich es noch ein langer Weg ist, so sind erste Ansätze bereits zu erkennen. „Als ich hierher gekommen bin, waren wir weit entfernt davon. Da gab es nicht einmal annähernd die Idee, dass wir einmal das Spiel machen müssen. Wir haben uns auf Konter verlassen und das Umkehrspiel gepflegt. Gegen Mainz sah es zwar schon gefällig aus, fehlte uns aber noch die Zielstrebigkeit. Denn letztlich steht an jedem Ende des Platzes ein Tor, und da muss der Ball rein“, so Christian Brand.

Auch an den nackten Zahlen lässt sich festmachen, dass die Rostocker zumindest auf dem richtigen Weg zu sein scheinen. „Die Gesamtentwicklung ist positiv. Nach 13 Spielen haben wir 20 Punkte. In der vergangenen Saison hatte Hansa nach 19 Partien gerade einmal 18 Zähler. Das ist jetzt natürlich eine ganz andere Baustelle. Wir sind im Moment auf einem guten Weg und haben ein Riesenstück geschafft, aber es ist natürlich auch schön, dass wir nach einem 1:1 gegen Mainz II enttäuscht sind. Das hat etwas mit der gestiegenen Erwartungshaltung zu tun“, so Brand, der trotz des positiven Trends weiter beide Tabellenseiten im Blick hat: „Natürlich gucke ich auch nach oben und schaue, was da ist. Aber im nächsten Moment blicke ich auch gleich wieder nach unten. Wir sind nun einmal Mittelfeld, in beide Richtungen geht alles.“

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erstellt am 02.Nov.2016 | 08:00 Uhr

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