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Hansa Rostock

09. Dezember 2016 | 16:30 Uhr

Kein Risiko : Hansa: Grätschen verboten!

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Trainer Peter Vollmann will in der Vorbereitung die Gefahr schwerer Verletzungen mindern

Bloß kein Risiko eingehen! Beim FC Hansa ist man derzeit darauf bedacht, dass sich kein Spieler in der Saisonvorbereitung verletzt. Dazu verhängte Coach Peter Vollmann in den Trainingsspielen ein Grätschverbot. „Damit können wir zu 80, 90 Prozent Verletzungen ausschließen. Wo kein Kontakt ist, kann auch nicht allzu viel passieren“, erklärte der 56-Jährige, der gestern erneut das Abwehr- und Umschaltverhalten in vollem Tempo trainieren ließ.

Seine Vorsicht ist nicht unbegründet. Gerade in Phasen hoher Belastung und damit schwindender Konzentration steigt die Gefahr, sich schwer zu verletzen. Beispiel Hallescher FC: Bei Hansas Liga-Konkurrenten fallen gleich zwei Leistungsträger langfristig aus. Der Ex-Rostocker Björn Ziegenbein zog sich im Trainingslager im Erzgebirge einen Knorpelschaden im Knie zu und wird vier Monate fehlen. Schlimmer traf es Toni Lindenhahn, der nach Kreuzband-, Innen- und Außenbandriss sowie Meniskusschaden die komplette Saison abhaken muss.

Da werden bei Hansa Erinnerungen an Tommy Grupe wach, der sich Ende März einen Kreuzbandriss zuzog. Kaum zu glauben, dass der 22-Jährige nach erfolgreicher OP und Rehabilitation schon wieder mit leichten Läufen begonnen hat.

Damit sind beim Drittligisten nach dem Abgang von Milorad Pekovic alle 26 Akteure fit. Zur Freude von Vollmann: „Alle ziehen voll mit. Ich bin mit dem Fitnesszustand zufrieden. Wichtig ist, dass sich keiner verletzt.“

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