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Hansa Rostock

05. Dezember 2016 | 13:29 Uhr

Fußball, Dritte Liga : Hansa fehlt diesmal die Effektivität

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

1:2 – Rostocker Fußball-Drittligist unterliegt Osnabrück

Der FC Hansa hat den vierten Sieg in Serie verpasst. Vor 13 700 Zuschauern im heimischen Ostseestadion verlor der Rostocker Fußball-Drittligist mit 1:2 (0:1) gegen den VfL Osnabrück und fiel in der Tabelle auf Rang elf zurück. „Was uns in diesem Spiel gefehlt hat, war die gnadenlose Effektivität der vergangenen Wochen. ,Cello‘ (Marcel Ziemer – d. Red.) hatte eine Riesenchance zum 1:1, später noch einmal ein großes Ding. Machen wir einen von denen, können wir alle zusammenrechnen, wie es dann steht. Ich glaube, dass mehr dringewesen ist, aber Osnabrück war auch nicht schlecht“, sagt Rostocks Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede.

Gegenüber dem 3:0-Sieg in Paderborn gab es eine Änderung in der Start-Elf des FC Hansa: Marcel Ziemer ersetzte Melvin Platje im Sturmzentrum, der aufgrund von Adduktorenproblemen nicht zur Verfügung stand.

Die Gastgeber starteten schwungvoll, trafen durch Tobias Jänicke aus spitzem Winkel den Pfosten (8.). Vier Minuten später fand der Ex-Kapitän keinen Abnehmer im Strafraum, sodass seine Eingabe verpuffte.

Auf der Gegenseite schlug der VfL zu. Nach einer Ecke konnte Ahlschwede den Kopfball von Robert Kristo zwar auf der Linie klären, doch Tobias Willers drückte die Kugel aus drei Metern über die Linie (22.). „Wir wussten, dass Osnabrück bei Standards gefährlich ist. Sie haben ein Drittel ihrer Tore auf diese Weise erzielt. Der Spieler wurde geblockt und köpft frei aufs Tor. Im Nachstochern geht er dann rein. Das war natürlich ein Schock und wir mussten uns kurz schütteln. Aber dann hatten wir die Riesenchance durch ,Cello‘...“, so Innenverteidiger Matthias Henn.

Stephan Andrist hatte den Ball zur Mitte gegeben. Doch Ziemer schaffte es nicht, die Kugel aus fünf Metern im Tor unterzubringen, schoss daneben (34.).

Die Hausherren mühten sich und kämpften, doch Osnabrück wirkte sehr ballsicher und abgezockter. Dies änderte sich auch nach der Pause nicht, wenngleich der FC Hansa noch eine Schippe drauflegte. Jubeln durften aber erneut die Niedersachsen. Kwaski Okyere Wriedt schob zum 2:0 ein (51.). „Man hat in der zweiten Hälfte gesehen, dass wir gewillt waren. Wir kamen auch gut aus der Pause, dann bekommen wir mit dem ersten Torschuss von Osnabrück das 0:2. Das haben sie gut gemacht“, so Henn weiter.

Rostock schüttelte sich und Brand brachte mit Kerem Bülbül eine weitere Offensivkraft. Zunächst war es jedoch erneut Ziemer, der einen Riesen vergab (57.). In der 64. Minute keimte wieder Hoffnung auf im Ostseestadion. Nach einer Flanke von Jänicke verkürzte Bülbül auf 1:2. Die Gastgeber setzten nach, erarbeiteten sich aber keine Hochkaräter mehr, eher sorgte auf der Gegenseite der Ex-Rostocker Addy-Waku Menga in der Nachspielzeit mit einem Pfostentreffer für eine Schrecksekunde.

 

 

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erstellt am 16.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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