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Hansa Rostock

04. Dezember 2016 | 15:15 Uhr

FC Hansa Rostock : Große Konkurrenz im Kader

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Voller Trainingsplatz beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock erhöht den Leistungsdruck auf die Spieler

Konkurrenz belebt das Geschäft – dieser Spruch trifft auch auf die Mannschaft des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. Nachdem seit einigen Wochen bereits die drei zuvor langzeitverletzten Ronny Garbuschewski, Christian Dorda und Soufian Benyamina (alle Knie-Operationen) sowie Fabian Holthaus (Muskelfaserriss) und Alexsandar Stevanovic (Zehprobleme) wieder ins Teamtraining einstiegen, meldete sich gestern auch Timo Gebhart (Adduktoren) zurück und absolvierte das komplette Programm mit der Mannschaft. Das ist immerhin ein Sextett potenzieller Stammkräfte, von denen jedoch nur Garbuschewski bereits zum Aufgebot beim 1:0-Sieg in Duisburg gehörte. „Die Jungs sind alle gut drauf und jetzt wieder eine Woche länger dabei. Das ist für uns als Mannschaft eine komfortable Situation und erhöht natürlich den Druck innerhalb des Teams“, erklärt Hansa-Trainer Christian Brand.

Von einem Luxusproblem aufgrund des verschärften Konkurrenzkampfes will der 44-Jährige aber nicht sprechen. „Luxus und Problem sind zwei Wörter, die sich beißen. Das passt irgendwie nicht. Grundsätzlich haben wir ja auch keinen so großen Kader“, so der Chefcoach, der aber auch damit rechnet, dass es in Zukunft „Härtefälle geben wird“.

Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist aktuell bestens, was sicherlich auch mit dem momentanen Erfolg und der Art und Weise der Auftritte des Teams zusammenhängt. Immerhin vier der vergangenen fünf Partien konnten die Rostocker gewinnen. Doch auch Christian Brand weiß, dass er bei der engen Konkurrenzsituationen irgendwann als Moderator gefragt sein wird: „Das gehört zum Job eines Fußballtrainers ja dazu.“

Ahlschwede pausiert weiter

Mittendrin, aber nicht dabei: Nahezu täglich steht Maximilian Ahlschwede derzeit auf dem Trainingsplatz, allerdings in zivil. Der etatmäßige Rechtsverteidiger des Fußball-Drittligisten FC Hansa ist aufgrund von Adduktorenproblemen zum Zuschauen verdammt. Aktuell darf der 26-Jährige gar keinen Sport treiben, selbst Fahrradfahren ist verboten. „Ich soll erst einmal komplett zur Ruhe kommen. Es ist wichtig, diesmal nicht zu früh anzufangen“, so Ahlschwede, der zu Behandlungen – Massagen, Strombehandlungen – in die Katakomben des Ostseestadions kommt.

Schon seit Anfang der Saison plagt sich „Ahli“ mit diesen Beschwerden, hat aber auf die Zähne gebissen, trotzdem weiter trainiert und auch gespielt. Erst in der vergangenen Länderspielpause setzte er aus, doch nach dem Spiel gegen Osnabrück (1:2) kehrten die Schmerzen zurück. Wie lange er fehlen wird, steht noch nicht fest. Die Spiele gegen Mainz II sowie in Magdeburg hat er allerdings abgeschrieben.

Hoffen auf „Hoffi“

Hansa-Trainer Christian Brand hat die Hoffnung auf einen Einsatz von Markus Hoffman (Sprunggelenk) im Heimspiel am Sonnabend gegen Mainz II noch nicht aufgeben: „Ich habe ihn jetzt noch nicht abgeschrieben.“

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erstellt am 26.Okt.2016 | 07:45 Uhr

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