zur Navigation springen

Hansa Rostock

25. September 2016 | 14:16 Uhr

FC Hansa Rostock : Froh, dass wir uns belohnt haben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Marcus Hoffmann zurück in Hansas Start-Elf – und hinten steht wieder die Null: „Die anderen müssen sich an uns die Zähne ausbeißen“

Groß war der Jubel nach dem 2:0 durch Stephan Andrist beim Sieg des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock bei Fortuna Köln. Nach dem Schlusspfiff überwog die Erleichterung auf Seiten der Ostseestädter. „Es ist keinem egal, wenn man zu Hause verliert oder nur sieben Punkte aus sieben Spielen holt. So haben wir uns das sicher nicht vorgestellt“, sagte Marcus Hoffmann. Der Innenverteidiger war nach überstandener Knieprellung in die Start-Elf zurückgekehrt – prompt blieben die Rostocker wieder ohne Gegentreffer.

„Ich bin froh, dass die Null gestanden hat, dass ich überhaupt spielen und über den Schmerz gehen konnte. Das ist das Wichtigste. Die letzten drei Wochen waren scheiße für mich. Ich bin froh, dass wir uns belohnt haben“, so der 28-Jährige. Auch Chefcoach Christian Brand ist erleichtert, dass er wieder auf den Routinier zurückgreifen kann („Man sieht schon, dass da gewohnte Abläufe sind“), lobte jedoch die gesamte Truppe: „Ich würde das nie auf einzelne Positionen beziehen, sondern auf das Gesamtgerüst. Wir haben vorne sehr gut gearbeitet, das Mittelfeld war aktiv, und das zieht sich dann wie ein roter Faden durch die gesamte Mannschaft. Der Wille war einfach sehr ausgeprägt auf jeder Position, einen Treffer zu erzielen, nach vorne zu gehen und gut zu verteidigen. Das ist entscheidend.“

Die enttäuschende 1:3-Pleite gegen Lotte brachte wohl den Effekt des Wachrüttelns mit. „Vielleicht kann man das so sehen. Auch wenn es in der Niederlage schwerfällt, hat jedes Spiel auch immer etwas Gutes. Wir haben uns zusammengerauft. Und wenn wir zusammenhalten und -stehen, können wir überall etwas mitnehmen. Die Liga ist so. Jeder kann jeden schlagen. Weil das so ist, kann man auch in jedes Spiel mit neuer Hoffnung gehen“, sagt Marcus Hoffmann.

Dass der erste Erfolg der Vereinsgeschichte im Kölner Südstadion verdient war, daran lässt der Abwehrmann keinen Zweifel: „Wenn man die Chancen sieht, waren wir die bessere Mannschaft. Klar hatte Köln in der ersten Hälfte mehr Spielanteile, aber wir wollten auswärts erst einmal gut stehen, und wir hätten ja schon vor der Pause in Führung gehen können. Die Jungs vorne haben dann die Ruhe behalten und es erzwungen. Das zweite Tor war sogar gut herausgespielt“, befand Hoffmann, der jetzt aber fordert, „dass es so weitergeht. Die anderen müssen sich an uns wieder die Zähne ausbeißen. In Köln haben wir den Anfang gemacht. Nun kommt Zwickau. Das wird eine genauso harte Nuss.“


zur Startseite

von
erstellt am 23.Sep.2016 | 08:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen