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Hansa Rostock

05. Dezember 2016 | 03:22 Uhr

Hansa Rostock im Landespokal : Fokussiert in Güstrow auftreten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der FC Hansa tritt heute beim Verbandsligisten an

Für die einen ist es der Höhepunkt des Fußball-Jahres, für die anderen eine Pflichtaufgabe: Heute ab 13 Uhr tritt Drittligist FC Hansa Rostock beim Verbandsligisten Güstrower SC an und möchte den Einzug ins Viertelfinale des Lübzer Pils Cups perfekt machen.

„Die Güstrower haben die vergangenen sieben Spiele alle gewonnen. Sie spielen eine sehr gute Runde, haben auch ein paar ehemalige Rostocker Jungs dabei. Es wird schwierig, an die Partie müssen wir sehr fokussiert und konzentriert herangehen – und das werden wir auch machen. Wir müssen sie einfach schlagen“, lautet die Ansage von Hansa-Cheftrainer Christian Brand.


Wiedersehen nach vier Jahren

 

Dem FCH einfach das Feld überlassen, werden die Güstrower aber nicht, verspricht Coach Sven Lange: „Auch wenn Hansa klar der Favorit ist, wollen wir sie so lange wie möglich ärgern und kämpfen.“ Die besondere Stimmung dieses Spieles bemerkt der Trainer bereits die ganze Woche. „Die Jungs geben im Training richtig Gas, wollen sich alle anbieten und unbedingt spielen. Auch von außen ist viel Trubel dabei und alle im Verein und drumherum freuen sich seit Wochen auf dieses Ereignis – es kann jetzt auch endlich losgehen“, so Lange.

Das letzte Mal trafen beide Teams am 8. September 2012 aufeinander – in der zweiten Runde des Landespokals. Der FC Hansa, damals erstmals mit Trainer Marc Fascher, gewann mit 5:0 über den damals noch Landesligisten. Aufseiten des FCH ist aktuell kein Spieler mehr aus dem damaligen Kader dabei. Der GSC kann noch auf die Erfahrungen von Nico Hinrichs bauen, der schon vier Jahren gegen die Profis auflief.

Ohne die Vergangenheit zu hoch zu hängen, ist dem Güstrower Coach klar, dass heute vieles passen muss, damit der GSC überhaupt in die Reichweite einer Überraschung kommt: „Wir bräuchten viel Glück, Können – der Mond muss herunterfallen… Aber man hat ja zuletzt in den Landespokalen anderer Bundesländer gesehen, was möglich ist. Es ist auf jeden Fall machbar. Vor allem, wenn die Hansa-Spieler uns nicht ernst nehmen, können wir sie wirklich überraschen, dann haben wir eine Chance.“


Brand warnt vor Güstrows Offensive

 

Die Stärken seiner Mannschaft sieht der 49-Jährige im Spiel nach vorne, was auch die jüngsten Ergebnisse der Verbandsliga beweisen – SV Görmin (6:0), FSV Einheit Ueckermünde (6:1) und 1.FC Neubrandenburg (7:0). „Das gibt uns Selbstbewusstsein. Außerdem haben wir in diesem Spiel nichts zu verlieren“, sagt Lange. Davor warnt auch FCH-Trainer Christian Brand: „Güstrow hat eine sehr gute Offensive. Das ist nur ein Spiel, da kann immer viel passieren, deswegen müssen wir total konzentriert darangehen.“ Für einige Güstrower besitzt dieses Spiel einen besonderen Charakter, da viele von ihnen die Hansa-Nachwuchsakademie durchliefen. Dass der kürzliche Wintereinbruch die Partie gefährdet, bezweifelt der GSC-Trainer Sven Lange. Für Brand ist dies keine Ausrede: „Es ist total unwichtig, welche Bedingungen da sind – wir müssen gewinnen.“

 

 

 

 

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erstellt am 12.Nov.2016 | 08:00 Uhr

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