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Hansa Rostock

25. September 2016 | 02:18 Uhr

Hansa Rostock : Ein Balanceakt für den Trainer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Vollmann schwankt zwischen Erfolgsdruck und läuferischer Defizite seines Teams

Balanceakt für Hansa-Trainer Peter Vollmann: Einerseits muss er den schwächelnden Drittligisten bis zur Winterpause aus dem Tabellenkeller führen, andererseits kann er die konditionellen Defizite seiner Truppe nicht von heute auf morgen abstellen.

„Das ist ein wilder Kreislauf, der uns immer wieder einholt. Es dauert ein Jahr, um einen Spieler signifikant in seinem Ausdauer-Wert von 3,5 auf 3,7 zu verbessern. Deswegen wissen sie, was für eine Zeit vor uns liegt, um die Dinge ins Lot zu bringen“, sagte Vollmann nach dem 1:3 gegen den MSV Duisburg, der siebten Saisonniederlage.

Zeit, die der Fußball-Lehrer eigentlich nicht hat. Dennoch hält er nichts davon, seine Mannschaft jetzt mit Ausdauerläufen zu quälen. „Wir sind ja in der Vorbereitung öfter im Wald gewesen, aber in dieser Situation – jeder Sportmediziner kann das erklären – wäre dies kontraproduktiv. So komisch es klingt, aber ich muss meinen Spielern nach der englischen Woche eine Pause gönnen, damit sie in der nächsten Partie nicht komplett im Keller sind“, so Vollmann.

Nächste Gelegenheit, um intensiver zu arbeiten, böten die Punktspielpausen am 11./12. Oktober beziehungsweise am 15./16. November. Da ist Hansa allerdings schon wieder im Landespokal gefordert. „Wir werden frühestens in der Winterpause etwas an unserer Situation ändern können“, so der Coach, der sich bis dahin irgendwie durchkämpfen will: „Ich schreibe uns nicht ab. Wir werden uns Stück für Stück weiterentwickeln. Ich bin optimistisch, dass wir uns erholen und bei den Stuttgarter Kickers ein gutes Spiel machen. Ich haue das jetzt hier nicht in die Tonne.“

 

 

 

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erstellt am 29.Sep.2014 | 21:15 Uhr

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