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Hansa Rostock

08. Dezember 2016 | 12:51 Uhr

FC Hansa Rostock : Dorda: „Muss zeigen, was ich kann“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der 27-jährige Linksverteidiger des FC Hansa muss sich nach fast viermonatiger Verletzungspause wieder heranarbeiten

Mit viel Engagement arbeitet Hansas nomineller Linksverteidiger Christian Dorda an seinem Comeback. Vor gut drei Wochen ist der 27-Jährige nach einer Knie-OP wieder ins Training eingestiegen – und muss ziemlich von vorn anfangen. „Ich merke so langsam, der Körper wird müde. Er braucht noch ein bisschen, um wieder komplett in Form zu sein. Aber grundsätzlich fühle ich mich gut“, gesteht Christian Dorda. Und er gibt sich sogleich optimistisch: „Das Knie ist gut. Ich habe keine Schmerzen mehr, das ist schon mal das Positive. Aber es fehlen noch so 30 bis 40 Prozent bei mir.“

Noch vor dem Start in die Vorbereitung auf die aktuelle Saison musste sich Christian Dorda wegen seiner Beschwerden abmelden und sich in einer Berliner Klinik unters Messer legen. „Ich hatte schon vorher immer mal wieder Knie-Probleme und musste deswegen aussteigen. Auf MRT-Bildern hat man einen Abszess hinter der Kniescheibe sehen können“, erklärt Dorda. In einer ersten Operation musste dieser weggeschnitten werden, „dazu wurden auch ein Stück von der Patellasehne sowie ein Knochenstück entfernt“, so der Verteidiger weiter. In einer zweiten OP wurde dann vom Schienbeinköpfchen ein Teil weggeschnitten und an die Stelle gesetzt, wo zuvor etwas entfernt wurde. Aus diesem Grund fiel der 27-Jährige gut vier Monate aus und konnte erst Anfang Oktober wieder nach Rostock zurückkehren.

Nun arbeitet er an seiner Rückkehr ins Aufgebot der Hanseaten. Zweimal spielte er schon für die zweite Mannschaft des FC Hansa (beim 0:3 gegen Tennis Borussia Berlin und beim 3:0 gegen SV Lichtenberg) und beim Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 II (1:1) am vergangenen Sonnabend stand er sogar erstmals wieder im Kader. „Klar, es ist für niemanden schön, wenn man sich hinten anstellen muss. Aber ich fand es vor allem wichtig, dass ich mal wieder schmerzfrei spielen kann. Das Jahr zuvor hatte ich wirklich Probleme. Deswegen bin ich eher erleichtert – und nehme die Hürde jetzt in Kauf“, so Dorda optimistisch.

Den Start seiner Hansa-Kollegen verfolgte er dennoch: vorm Fernseher an seinem Krankenbett aus. Und spricht seinen Ersatzmännern Fabian Holthaus und Michael Gardawski ein Kompliment aus: „Wenn man vor allem die zurückliegenden Spiele sieht, haben wir das sehr gut gemacht. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, dass wir erst mal relativ viele Punkte auf die Abstiegsplätze weg haben.“ Dennoch will der 27-Jährige nicht weiter auf der Bank sitzen und weiß ganz genau, dass der Konkurrenzkampf bald wieder los geht. „Und dann muss ich zeigen, was ich kann“, sagt Christian Dorda.

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erstellt am 03.Nov.2016 | 08:00 Uhr

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