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Hansa Rostock

26. September 2016 | 02:13 Uhr

FC Hansa Rostock : Die lange Leidenszeit ist vorbei

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Urgestein Tommy Grupe steht im Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte vor seinem Start-Elf-Comeback

Sonnabend könnte die große Stunde von Tommy Grupe schlagen. Der Defensivmann des FC Hansa steht nach langer Leidenszeit vor seinem Comeback in der Start-Elf des Rostocker Fußball-Drittligisten. Nach einem überzeugenden Auftritt in Aalen (1:1), als er zur zweiten Hälfte eingewechselt wurde, bestätigt Coach Christian Brand, dass der 24-Jährige gute Chancen habe, im Heimspiel gegen Lotte (14 Uhr im Ostseestadion) von Beginn an auf dem Platz zu stehen.

In anderthalb Jahren zwei Kreuzbandrisse

In der Krankenakte von Grupe sind in den vergangenen drei Jahren zwei Kreuzbandrisse vermerkt – im März 2014 sowie im August 2015. Doch der gebürtige Rostocker steckte nicht auf und kämpfte sich auch diesmal wieder heran. „Nach den schwierigen Phasen in seiner Karriere mit den vielen Verletzungen wünsche ich ihm, dass er gesund bleibt“, sagt Brand, der Grupe eine gute Trainingsleistung attestiert: „Er hatte vor ein paar Wochen einen kleinen Hänger, aber zuletzt hat er gut trainiert. Man merkt, dass er noch einmal einen Schub bekommen hat. Er ist jetzt auf dem richtigen Weg und hat zuletzt in Aalen gut gespielt.“

Der Chefcoach lobt auch den Charakter seines Schützlings: „Tommy ist ein angenehmer Mensch, er ist ruhig und arbeitet.“

Auch aus dem Team hört man nur positive Dinge über den 1,92-Meter-Mann. „In einer Mannschaft ist es ganz wichtig, dass es auch ruhigere Charaktere gibt und dass sich das ein bisschen ausgleicht. Tommy ist ein ganz wichtiger Teil des Teams. Dass er ein guter und vernünftiger Junge ist, sieht man auch daran, dass er in Aalen nach einer für ihn langen Leidenszeit reinkommt und gleich ein Superspiel macht. Es spricht für ihn, wenn er dann gleich solch eine Leistung abrufen kann“, sagt Hansa-Keeper Marcel Schuhen und fügt an: „Tommy hat definitiv den Platz bei uns in der Mannschaft verdient. Er wird sicher auch seine Chancen bekommen. Ob das jetzt am Wochenende ist, das muss der Trainer entscheiden, aber verdient hätte er das in jedem Fall.“

Trotz oder vor allem auch wegen seiner ruhigen Art schätzt Brand Grupe und sieht ihn auf der „Sechs“ im defensiven Mittelfeld gut aufgehoben. „Auf der Position muss man sprechen und sehen, dass man die Zentrale zusammenhält auch in der Organisation. Das macht er ganz gut. Man muss ja nicht unbedingt laut sein, aber das, was man sagt, sollte Hand und Fuß haben“, so der Cheftrainer.

Entwarnung

Marcus Hoffmann (Knieprellung) hat gestern das komplette Teamtraining absolviert und einen Einsatz am Sonnabend gegen Lotte noch nicht abgehakt. „Mal schauen, wie das Knie reagiert. Ich gucke von Tag zu Tag“, so der Abwehrmann.

Extraschicht

Obwohl im Trainingsplan nicht vermerkt, „durfte“ die Offensivabteilung gestern Nachmittag noch einmal ran. „In kleiner Gruppe haben wir Flanken und Abschlüsse geübt“, so Chefcoach Christian Brand. Heute wird um 9.30 Uhr trainiert.

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erstellt am 15.Sep.2016 | 07:45 Uhr

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