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Hansa Rostock

26. Juli 2016 | 16:08 Uhr

FC Hansa Rostock : Die Kogge geht in Magdeburg unter

vom

1:4-Niederlage: Die Hanseaten müssen weiter um den Klassenerhalt bangen. Fußball-Anhänger bleiben bei Risikospiel friedlich.

Das brisante Traditionsduell des FC Hansa Rostock gegen den 1. FC Magdeburg endet für die Hanseaten mit einer 1:4-Niederlage. Vor 20 361 Zuschauern im ausverkauften Stadion trafen Kapitän Marius Sowislo (25. Minute/90.+2/Handelfmeter), Manuel Farrona-Pulido (39.) und Christian Beck (77.) für die Elbestädter, Marco Kofler (43.) erzielte den zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer. Als Tabellenfünfter hat Magdeburg vorerst drei Punkte Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz, Rostock kann sich nach zuletzt zwei Siegen in Serie nicht weiter aus der Abstiegsregion entfernen.

Eine Standardsituation brachte Magdeburg die Führung. Nach einer verlängerten Ecke köpfte Sowislo ein. Farrona Pulido erhöhte im zweiten Versuch, ehe Kofler aus Kurzer Distanz die Partie kurz vor der Pause wieder spannend machte. Mehrfach hatte Rostock die Chance zum Ausgleich. Dann aber sorgte Beck nach sieben Spielen ohne Torerfolg für die Entscheidung, erneut Sowislo traf per Strafstoß in der Nachspielzeit zum 4:1-Endstand.

Das Spiel der höchsten Risikostufe wurde von einem Großaufgebot der Polizei begleitet. Mehr als 1100 gewaltbereite Anhänger waren befürchtet worden. 900 Polizisten, Wasserwerfer und eine Reiterstaffel waren im Einsatz. Zusätzlich unterstützte die Bundespolizei mit Beamten und einem Hubschrauber.

Ausschreitungen blieben allerdings aus. Laut Polizei blieb es - abgesehen von kleineren Rangeleien zwischen den Vereinsanhängern - friedlich. Es gebe keine Hinweise auf Verletzte, sagte Polizeisprecher Frank Küssner am Sonnabend.

"Unsere Taktik der strikten Fanlagertrennung ist aufgegangen", sagte Küssner. Es sei kein Vergleich zum Hinspiel in Rostock, wo es während und nach der Fußball-Partie zu Krawallen gekommen war. Die Fans hätten bewiesen, dass es auch anders geht.

Beim Hinspiel im September (1:1) war es zu Krawallen während und nach der Partie gekommen. Fans hatten sich gegenseitig mit Pyrotechnik beworfen und das Spielfeld mit Rauchbomben eingenebelt. Die Partie musste zweimal unterbrochen werden und stand kurz vor dem Abbruch.


Die Szenen des Spiels noch einmal nachlesen - in unserem Liveticker:

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erstellt am 05.Mär.2016 | 16:12 Uhr

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