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Hansa Rostock

25. September 2016 | 05:43 Uhr

FC Hansa Rostock : DFB-Urteil: Hansa legt Einspruch ein

vom

Einzelrichterverfahren urteilt: Bewährungszeit-Verlängerung, Geldstrafe und Auflagen. Aber Hansa Rostock legt Einspruch ein.

Der FC  Hansa Rostock legt sich mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) an. Wegen sieben Zwischenfällen bei fünf Drittliga-Partien in der Zeit vom 5. Dezember 2015 bis zum 20. Februar 2016 hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Verein im Einzelrichterverfahren mit einer Geldstrafe in Höhe von 16 000 Euro belegt.

Zudem wurde in diesem Verfahren die Bewährungsfrist für ein mögliches Geisterspiel um ein halbes Jahr bis zum 28. Februar 2017 verlängert - im vorangegangenen Sportgerichts-Urteil waren es neun Monaten bis einschließlich dem 17. August 2016.

Vor dem Drittliga-Spiel gegen den VfL Osnabrück am 30. Januar 2016 hatten Rostocker Zuschauer eine angekündigte Choreographie dazu genutzt, um dahinter Pyrotechnik zu entzünden. Außerdem hatten Rostocker Zuschauer während des Spiels eine aufblasbare lebensgroße Puppe mit verunglimpfendem Äußeren über ein Seil unter das Tribünendach gezogen.

Während des Drittliga-Matches beim SV Werder Bremen II hatten FCH-Anhänger einen Kiosk im Gästebereich angegriffen. Im Laufe der Partie bei Fortuna Köln am 22. Januar 2016 hatten Gästezuschauer Kölner Ordnungskräfte bedroht, um verbotenerweise Fahnen an Werbetafeln und eine alte Anzeigetafel hängen zu können.

In der 52. Minute des Drittliga-Heimspiels gegen Erzgebirge Aue am 20. Februar 2016 waren etwa 50 Rostocker in einen Pufferblock vorgedrungen, um in Richtung des Gästeblocks zu gelangen, was aber verhindert werden konnte. Außerdem zeigten die Einheimischen während der Begegnung und während der Drittliga-Partie beim Halleschen FC am 5. Dezember 2015 jeweils ein Banner mit verunglimpfendem Inhalt.

Geldstrafen und Bewährungsfrist-Verlängerung reichen dem DFB aber nicht, der Club bekam auch ein Choreo-Verbot inklusive des Aufhängens von Block- und Zaunfahnen für alle Heimspiele der laufenden Drittliga-Saison und ein Stellen von vier Auswärtsordnern (bis zum Saisonende) aufgebrummt.

Vom FC Hansa heißt es, dass der Verein das Urteil nicht akzeptieren und Einspruch einlegen wird.

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