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FC Hansa Rostock : Christian Brand wird Hansas neuer Chef-Trainer

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Die Suche des Drittligisten nach einem neuen Trainer ist zu Ende: Der 43-jährige Brand weiß genau, worauf er sich einlässt.

Der FC Hansa Rostock setzt im Kampf gegen den Absturz in die Viertklassigkeit auf die Dienste eines Ortskundigen. Der ehemalige Profi Christian Brand, der Anfang des Jahrhunderts mit dem Verein noch erstklassige Zeiten erlebt hat, soll den krisengeschüttelten Club wieder in die Erfolgsspur zurückführen.„Mit seiner Erfahrung als Spieler und zuletzt auch als Trainer ist er genau der aufstrebende Trainertyp mit neuen Ideen, den wir gesucht haben“, sagte Hansas Vorstandsvorsitzender Markus Kompp. Brand erhält einen Vertrag bis zum Saisonende mit der Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr.

Der 43 Jahre alte Brand, der 1999 und 2002 für Hansa in 48 Bundesligaspielen fünf Treffer erzielte, freut sich trotz der prekären Lage auf die neue Aufgabe an seiner alten Wirkungsstätte.„Als Spieler hatte ich beim FC Hansa Rostock drei tolle Jahre. Mir ist bewusst, dass uns eine große Herausforderung bevorsteht, die wir gemeinsam als Team mit viel Fleiß und Einsatz bewältigen werden“, sagte der gebürtige Quakenbrücker.

Der einstige offensive Mittelfeldspieler hatte in der vergangenen Saison als Cheftrainer von Jahn Regensburg den Abstieg von Jahn Regensburg in die Regionalliga nicht verhindern können. Ende November war er von den Bayern gefeuert worden, obwohl seine Mannschaft zu dem Zeitpunkt Tabellenerster war.

Brand tritt die Nachfolge von Karsten Baumann an, der am Samstagabend nach nur knapp einjähriger Amtszeit wie auch Sportdirektor Uwe Klein beurlaubt worden war. Beiden wurde die katastrophale Bilanz der Hinrunde zum Verhängnis. Mit 14 Neuzugängen gestartet, hatte die sportliche Leitung eine Saison ohne größere Sorgen mit dem Endziel gesicherter Mittelfeldplatz als Vorgabe ausgegeben. Davon ist der einstige Bundesligist bei Halbzeit weit entfernt. Hansa steht wie im Vorjahr auf einem Abstiegsplatz, hat mit drei Siegen so wenige auf dem Konto wie kein anderer Ligarivale.

Seinen Einstand auf dem Schleudersitz, auf dem in den vergangenen fünf Jahren zehn Übungsleiter saßen, gibt der Niedersachse am kommenden Sonntag (14.00 Uhr) ausgerechnet in Bremen, wo er bei Werder 1996 sein Bundesliga-Debüt feierte. Mit einem Sieg bei Werders Zweiter könnten die Rostocker die Abstiegsplätze vorerst verlassen.

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erstellt am 07.Dez.2015 | 17:37 Uhr

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