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Hansa Rostock

26. September 2016 | 17:37 Uhr

FC Hansa Rostock : Bloß kein fünftes Remis in Serie

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede ist der Meinung, dass das zu nichts Gutem führen würde

Sportfreunde Lotte heißt morgen ab 14 Uhr im Ostseestadion der nächste Gegner des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. Es wird das erste Pflichtspiel zwischen beiden Vereinen sein. Die Erwartungen unter den Anhängern der Kogge scheinen klar. Ein Sieg muss her, es wäre der zweite 2016/17. Doch Maximilian Ahlschwede warnt davor, den Kontrahenten zu unterschätzen. „Wenn man das Umfeld betrachtet, dann haben die Sportfreunde nicht die Kragenweite von Hansa Rostock. Aber das hat man von Großaspach auch gedacht, und die haben in den vergangenen beiden Jahren jeweils mit 3:1 hier gewonnen. Wir müssen schon aufpassen, denn die Jungs aus Lotte können auch kicken“, so der Rechtsverteidiger, der anfügt: „Tradition ist schön, und es macht Spaß, vor 15 000 Leuten zu spielen, aber im Endeffekt bringt das auch keine Zähler beziehungsweise wir starten nicht mit zehn Punkten Vorsprung in die Saison, nur weil Hansa Rostock eine ganz geile Tradition hat. Danach fragt keiner. Man muss sich alles hart erarbeiten. Dennoch wollen wir die Zuschauer natürlich für uns nutzen. Daraus kann man Kraft ziehen.“

Dennoch steht auch für Ahlschwede nur ein Sieg zur Debatte. „Der Druck ist jetzt mit Sicherheit da, wenn wir dranbleiben und nicht in Tabellenregionen rutschen wollen, die wir eigentlich satt haben. Ein bisschen Druck gehört aber dazu, damit kann jeder umgehen. Mit einem Unentschieden wären am Wochenende alle unzufrieden, und auch zu Recht. Fünf Unentschieden in Serie führen zu nichts Gutem“, weiß der Abwehrmann.

Er fordert, dass die Truppe wieder an die Auftritte aus dem Frühjahr anknüpft: „In der Rückrunde haben wir es fertiggebracht, die engen Spiele für uns zu entscheiden. Da waren nur zwei, drei deutliche Ergebnisse dabei, aber viele 1:0-Siege, in denen es Spitz auf Knopf war. Die Liga ist eben sehr ausgeglichen. Andere Mannschaften wissen auch, wie Drittliga-Fußball geht.“

Vor allem offensiv soll der Knoten endlich platzen. Da sieht auch Ahlschwede bei sich persönlich Luft nach oben. „Ich hatte bislang noch nicht so die Szenen im Angriff, muss mich da sicher steigern. Letztlich braucht man kein Fußball-Experte zu sein: Wenn man nur drei Tore in sechs Spielen geschossen hat, dass das nicht zu 18 Punkten reicht, versteht sich von selbst. Da müssen wir mit Sicherheit zulegen. Ich mache mir aber keine Sorgen. Der Knoten wird platzen, und dann ist auch mal ein deutlicheres Ergebnis möglich. Das muss man sich aber alles erarbeiten. Ich hoffe, wir fangen am Sonnabend damit an. Wenn wir gegen Lotte gewinnen, hätten wir zehn Punkte. Damit könnten wir leben. Daher wollen wir sie am Sonnabend um 16 Uhr auch gerne auf dem Konto haben.“

Einmal Training


Das Abschlusstraining für das morgige Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte findet heute um 14 Uhr statt.
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erstellt am 16.Sep.2016 | 08:00 Uhr

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