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Hansa Rostock : Aubele strahlt Ruhe aus und ist da, wenn es brenzlig wird

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Nummer zwei im Tor hatte in Güstrow mehr zu tun, als es in manchem Spiel der 3. Liga der Fall ist. GSC-Trainer Lange ändert das Ergebnis in 1:2 um

Der gastgebende Außenseiter mischte beim 1:8 gegen Hansa munter mit – und kassierte letztlich, weil er nicht ab einem bestimmten Zeitpunkt auf Schadensbegrenzung umschaltete, die doppelte Anzahl an Gegentoren, als vielleicht notgetan hätte. „Alle waren heiß, wollten sich beweisen und taten es auch. Wir wollten uns auch nach dem Rückstand nicht verstecken, gaben trotzdem weiter Vollgas. Am Ende war aber die Kraft weg, und wenn du eine Mannschaft wie Hansa nicht beschäftigst, kriegst du die Dinger um die Ohren“, sagte Güstrows Spielführer Björn Plate, der Rostock im Landespokal einst für Malchow zwei Tore einschenkte (2:4 am 12. Oktober 2013).

Indirektes Lob für ihren couragierten Auftritt bekamen die Barlachstädter auch von Gäste-Torwarttrainer Stefan Karow („Der Samuel Aubele hatte ja mehr zu tun, als das manchmal in der 3. Liga der Fall ist“) und lobte seinen Schützling: „Er strahlte Ruhe aus, und wenn es mal brenzlig wurde, war er da. Was ich von ihm sehen wollte, habe ich gesehen. Das war ein guter Auftritt von ihm.“

Beim Gegentor konnte Aubele nichts ausrichten – das hätten die Güstrower, so der 22-Jährige, gut ausgespielt, und das könne man dann auch mal… nun, vielleicht nicht akzeptieren, aber doch zur Kenntnis nehmen. Das 1:3 ärgerte ihn, ansonsten jedoch war der Keeper zufrieden: „Wir wussten, dass es keine leichte Aufgabe wird, taten uns aber dennoch anfangs schwerer als gedacht. Ich musste viele Rückpässe verarbeiten und mich auch spielerisch einbringen. Aber ich denke, jeder hat sich reingehauen. Wir haben uns als klar bessere Mannschaft durchgesetzt.“ Im Gegensatz zu Aubele empfand GSC-Trainer Sven Lange das Ergebnis als zu klar, „aber Hansa ist ja auch ein Spitzenteam der 3. Liga, das – auch wenn das keiner sagen will – aufsteigen möchte. Wir haben also 1:2 verloren, nicht 1:8, und dann ist gut.“

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erstellt am 14.Nov.2016 | 08:00 Uhr

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