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Fußball

09. Dezember 2016 | 08:46 Uhr

Guardiola und City geerdet : Geschenk für Arsenal bei Wenger-Jubiläum

vom

Mesut Özil und Shkodran Mustafi können mit einem guten Gefühl vom FC Arsenal zur Nationalmannschaft kommen. In der Premier League sind beide mit dem FC Arsenal dicht an Manchester City und Pep Guardiola herangerückt. Zum Trainerjubiläum gab es einen glücklichen Sieg.

Das kleine Geschenk zum 20-jährigen Dienstjubiläum beim FC Arsenal nahm Arsène Wenger gern an. «Das war ein großer Sieg», sagte der Franzose nach dem 1:0 in letzter Minute beim FC Burnley.

Dass der Ball vor dem Treffer durch Abwehrspieler Laurent Koscielny wohl den Arm des Schützen berührte, das Tor in der Nachspielzeit aber trotzdem zählte, war ein willkommenes Präsent für den Trainer der Londoner. «Wir waren fünf Punkte hinter Manchester City. Wenn man die Chance hat, den Rückstand zu verkürzen, darf man sie nicht verpassen», sagte Wenger, in dessen Mannschaft die Weltmeister Mesut Özil und Shkodran Mustafi überzeugten. Verteidiger Mustafi gehörte mit vielen gewonnenen Zweikämpfen zu den Besten bei Arsenal, das beim Arbeitssieg nicht gerade schönen Fußball spielte.

Wie der FC Liverpool von Jürgen Klopp hat Arsenal nun nur noch zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Manchester City. Nach dem 3:3 in der Champions League bei Celtic Glasgow riss für das Team von Pep Guardiola mit dem 0:2 bei Tottenham Hotspur die Siegesserie in der Premier League. Tottenham liegt nur noch einen Punkt hinter City.

«Man kann Tottenham nur gratulieren», sagte Guardiola. «Sie waren in vielen Bereichen besser. Wir hatten Probleme, unser Spiel zu kontrollieren», räumte der ehemalige Bayern-Trainer ein, dem weiterhin der verletzte Kevin De Bruyne fehlte. Nach dem Eigentor durch Aleksandar Kolarov (9. Minute) und einem weiteren Treffer durch Dele Alli (37.) hielt City-Torwart Claudio Bravo sogar noch einen Strafstoß von Erik Lamela (65.).

Der schnörkellosen, kämpferischen Art der Gastgeber-Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino hatten Guardiolas Schützlinge zu wenig entgegenzusetzen. «Pochettinos Arbeitspferde decken City-Schwächen auf», kommentierte die Zeitung «Times» am Montag. Die BBC meinte, Guardiola sei in der Realität angekommen, nachdem er es verpasst hatte, als erster Trainer die ersten sieben Premier-League-Spiele zu gewinnen.

Wie Tottenhams verletzter Torjäger Harry Kane fehlt auch Adam Lallana vom FC Liverpool im Aufgebot für Englands bevorstehende WM-Qualifikationsspiele gegen Malta und Slowenien, das Interimscoach Gareth Southgate am Sonntag berief. Lallana, Torschütze zum 1:0-Sieg in der Slowakei, hatte sich ebenso wie Nathaniel Clyne beim 2:1-Erfolg des Klopp-Teams am Samstag bei Swansea City verletzt.

Klopp hatte in der Kabine beim Halbzeitstand von 0:1 erklärt: «Ich bin 49 und hab schon viele Fußballspiele verloren. Leider werde ich noch weitere verlieren, aber heute macht das keinen Sinn!»

Im Gegensatz zum FC Arsenal konnte Manchester United durch das Unentschieden gegen Stoke City nicht so viel Boden auf Stadtrivale City gut machen und liegt fünf Punkte hinter dem Spitzenreiter. Trainer José Mourinho bemühte eine Floskel: «Es hätte 6:0 ausgehen können, aber das Ergebnis war 1:1. Das ist Fußball.»

Tweet mit Mourinho-Reaktion

FA-Mitteilung zu England-Aufgebot

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erstellt am 03.Okt.2016 | 12:58 Uhr

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