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Championsleague

11. Dezember 2016 | 11:00 Uhr

Spiel gegen alte Liebe : ManCity setzt in Barcelona auf Guardiolas Erfahrung

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Früher waren Pep Guardiola und Lionel Messi ein Traumgespann - nun sind sie Gegner. Der spanische Coach will mit Manchester City die «Blaugrana» vom heimischen Platz fegen. Aber das Champions-League-Match reißt auch alte Wunden auf.

Pep Guardiola lächelt geheimnisvoll in die Fernsehkameras. «Ich weiß, wie wir am Mittwoch spielen werden», sagt er und betont, er habe bereits seine Taktik gegen den FC Barcelona genau im Kopf.

Kein Wunder: Kaum jemand kennt das Team besser als der 45-jährige Katalane, der zwischen 2008 und 2012 mit Barça etliche Erfolge verbuchte - unter anderem drei spanische Meisterschaften und zwei Champions-League-Titel. Wie schon mit dem FC Bayern München kehrt Guardiola als Trainer von Manchester City ins Camp Nou zurück. Mit Star-Torwart Claudio Bravo, den er erst im August von Barcelona in die Premier League geholt hatte.

Bei Guardiola mag das Spiel gegen seine alte Liebe auch alte Wunden aufreißen: Im vergangenen Jahr war er mit den Bayern im Halbfinale der Champions League ausgerechnet gegen Barcelona ausgeschieden. Jetzt versucht er mit dem englischen Tabellenführer, die Katalanen zu besiegen.

Zudem: Die «Blaugrana» mögen zwar vor heimischem Publikum als Favorit gelten, aber der Club des deutschen Keepers Marc-André ter Stegen hat in diesem Jahr auch schon mehrmals gepatzt. So musste Barça gegen den Aufsteiger Deportivo Alaves eine 1:2 Heimpleite hinnehmen und blamierte sich Anfang Oktober gleich noch einmal beim 3:4 in Celta Vigo. Nicht ganz unschuldig an dem Ausrutscher war auch ter Stegen, der anschließend zum Gespött der spanischen Medien wurde. Nun bekam er ausgerechnet von seinem alten Widersacher Claudio Bravo Rückendeckung.

Ter Stegen müsse «ruhig bleiben und an sich glauben», sagte der Chilene und fügte hinzu: «Er spielt ja immerhin nicht umsonst dort.» Die beiden Keeper waren lange erbitterte Rivalen, wollten sie doch beide die unumstrittene Nummer 1 im Tor der Katalanen sein. Das Problem löste sich im Sommer von selbst, als der 33-jährige Südamerikaner von Manchester City verpflichtet wurde.

Die Nummer 1 der Gruppe C, in der auch Borussia Mönchengladbach als derzeit Tabellenletzter mitspielt, tritt zu Hause gegen die Nummer 2 an. Barcelonas Trainer Luis Enrique kann nicht nur auf Stars wie Suarez, Rafinha und Neymar zählen, sondern jetzt auch wieder auf Lionel Messi. Der Argentinier hatte am Wochenende nach einer mehrwöchigen Verletzungspause sein Comeback gefeiert und beim 4:0 gegen Deportivo La Coruna gleich ein Tor erzielt. Beim Barca-Abschlusstraining waren bis auf den den Franzosen Bacary Sagna und den Briten Fabian Delph alle Stars dabei.

Aber auch Manchester City verfügt mit Silva, Sterling, Aguero, De Bruyne und den deutschen Nationalspielern Ilkay Gündogan und Leroy Sané über ein Star-Ensemble samt gefährlicher Offensive. «Barcelona muss um jeden Preis gewinnen, weil sie zu Hause spielen», brachte es Bravo auf den Punkt. «Wir sind ganz ruhig und freuen und auf ein attraktives, wichtiges Spiel.»

Homepage FC Barcelona

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erstellt am 18.Okt.2016 | 13:03 Uhr

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