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Bundesliga

02. Dezember 2016 | 19:09 Uhr

«Eine große Chance» : Rheinisches Derby wieder mit allen Fans

vom

Im Derby Gladbach gegen Köln werden die Fanblöcke wieder gefüllt sein. Die Verantwortlichen appellieren an die Vernunft der Anhänger, die Sicherheitsvorkehrungen sind wie so oft hoch.

Die Vorfreude auf ein normales Derby mit friedlichen Fans ist enorm.

«Das ist eine große Chance für dieses Derby, dass es auch friedlich und fußballwürdig über die Bühne gehen kann», sagte Sportdirektor Max Eberl vor dem 85. rheinischen Lokalkampf zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln. Nach teilweise heftigen Ausschreitungen in der Vergangenheit mit Alkoholverbot, Hubschraubereinsätzen und mehr als 2000 eingesetzten Beamten fanden die beiden Spiele im Vorjahr fast ohne Gäste-Anhänger statt.

Diesmal könnte die Bundesligapartie am Samstag (15.30 Uhr) im Borussia-Park wieder vor fast ausverkauftem Haus stattfinden. «Die Leute sollen wieder ohne Angst vor Ausschreitungen ins Stadion kommen und einfach nur Spaß daran haben, ein spannendes Derby in friedlichem Sinne zu erleben», sagte Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers. Dafür sorgt ein hohes Aufgebot von Polizei und Ordnern. Alkohol und Glas sind im Stadion verboten.

Sportlich steht für die Gastgeber nach fünf sieg- und torlosen Spielen eine Menge auf dem Spiel. Mit einer Niederlage gegen den Erzrivalen könnte die Situation für den in der Kritik stehenden Gladbacher Trainer André Schubert noch unangenehmer werden. Der Coach nimmt es gelassen. «Das sind die immer gleichen Reflexe, die da kommen. Ich jammere nicht, wenn Kritik aufkommt, denn überdrehte Darstellungen gehören zum Geschäft», meinte Schubert.

Ähnlich äußerte sich auch sein Kollege Peter Stöger. «Das ist leider typisch für den Fußball und die Bundesliga», sagte der Kölner Trainer zur jüngsten Kritik in den Medien am Borussia-Coach. «Meist entscheiden nur die vergangenen fünf Wochen über derartige Kritik, nicht aber, was André Schubert im Verlauf des vergangenen Jahres erreicht hat. Was er gemacht hat, war außergewöhnlich gut», betonte Stöger.

Sportlich stehen die Kölner derzeit auf Rang sechs mit sechs Punkten Vorsprung besser da als der Champions-League-Teilnehmer aus Mönchengladbach. Allerdings müssen die Gäste ihren Stammtorhüter Timo Horn ersetzen - für ihn rückt Thomas Kessler nach. Bei den Gladbachern sind die zuletzt pausierenden Andreas Christensen, Thorgan Hazard, Raffael und Tobias Strobl wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte. Dafür muss der gesperrte Christoph Kramer im Mittelfeld ersetzt werden.

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erstellt am 17.Nov.2016 | 14:18 Uhr

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