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Bundesliga

11. Dezember 2016 | 14:53 Uhr

Anerkennung statt Stichelei : RB-Coach nach Hoeneß-Aussagen gelassen

vom

Wird es der nächste Rekord für RB Leipzig? Ein Remis dürfte dem Club aber zu wenig sein, auch wenn er für die Bestmarke reicht. Dass aus München Uli Hoeneß stichelte, wertet man eher als Anerkennung. «Es fällt auf, dass sie sich über uns Gedanken machen.»

Ralph Hasenhüttl reagierte ruhig, sachlich und ohne große Polemik auf die verbalen Spitzen aus München.

Nein, er könne sich nicht erinnern, unter der Woche viel auf der Couch gelegen zu haben, konterte der Coach von RB Leipzig die Worte von Bayern Münchens designiertem Rückkehrer-Präsidenten Uli Hoeneß. Er bewerte das aber auch gar nicht als Stichelei, betonte Hasenhüttl: «Es fällt auf, dass sie sich über uns Gedanken machen. Anscheinend ist das, was wir bisher gespielt haben, beeindruckend gewesen.»

Hoeneß habe ein paar Fakten aufgezählt, die nicht von der Hand zu weisen seien, meinte der 49-Jährige. «Es kann ja jeder sehen, dass wir unter der Woche keine Spiele haben. Wir haben keine Freundschaftsspiele ausgemacht, sondern trainieren», betonte Hasenhüttl, der mit seinem Team den zweiten Platz in der Fußball-Bundesliga belegt - nur zwei Punkte hinter dem FC Bayern.

Hoeneß hatte beim Sender Sky Sport gesagt, dass die Leipziger auf der Couch liegen, während die Münchner in der Champions League spielen würden. «Natürlich und Gott sei dank haben wir keinen Reisestress. Es reicht aber auch so bei den schweren Aufgaben, die wir vor der Nase haben», meinte Hasenhüttl. Allerdings konnte er sich auch nicht erinnern, unter der Woche viel auf der Couch gelegen zu haben.

Weit mehr Gedanken als über die (anerkennenden) Sticheleien von Hoeneß muss sich der Leipziger Coach über seine Formation machen, die er am Sonntag (15.30 Uhr) auf den Rasen der Red-Bull-Arena schicken will. Denn nun ist auch noch Routinier Marvin Compper mehr als fraglich. «Es ist nicht endgültig ausgeschlossen, dass er am Wochenende spielt, es wird aber eng», meinte Hasenhüttl.

Compper ist erkältet, zwei Tage vor der Partie konnte der 31-Jährige im herbstlich-grauen Leipzig nicht mit der Mannschaft trainieren. Zudem fehlt langfristig Bernardo, der 21-Jährige wurde nach Vereinsangaben erfolgreich am Knie operiert. Ob es bei den sechs Wochen, die er ausfallen soll, bleibt, ist offen. Schon seit geraumer Zeit fehlt Hasenhüttl zudem Lukas Klostermann wegen eines Kreuzbandrisses. «Wir müssen jetzt wieder versuchen, neue Automatismen in der Viererkette zu schaffen», betonte Hasenhüttl.

Von der heftigen 1:6-Klatsche der Mainzer in der Europa League wollen sich die Leipziger jedenfalls auch nicht täuschen lassen. «Wer glaubt, daraus ableiten zu können, dass es für uns einen Millimeter leichter wird, der irrt gewaltig», betonte der RB-Trainer und sprach von einer ganz gefährlichen Situation.

Eine, die den Leipzigern aber durchaus auch schon vertraut ist. Zuletzt traten sie beim SV Darmstadt 98 an. Die Hessen hatten sich zuvor im DFB-Pokal bei einem Viertligisten blamiert - und verloren gegen Leipzig mit 0:2.

Vorbericht auf RB-Homepage

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erstellt am 04.Nov.2016 | 21:44 Uhr

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