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Aus dem Polizeibericht

29. März 2017 | 13:07 Uhr

Wismar: Flucht vor Polizeikontrolle endet mit schweren Verletzungen

vom

Am 18.03.2017 stellten Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Metelsdorf gegen 23:00 Uhr auf der Landesstraße 03, Abzweig Seefeld, einen PKW Audi im Gegenverkehr fest. Die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle, wendeten und fuhren dem PKW nach, um die Kontrolle durchzuführen.

Als der 20-jährige Fahrzeugführer das Vorhaben der Polizei bemerkte, beschleunigte er sein Fahrzeug stark, um sich der Kontrolle zu entziehen. Auf der schmalen und kurvigen Straße (Straßenbreite 3m) von der Landesstraße über Seefeld bis Moltenow flüchtete der Fahrer mit 150 bis 170 km/h vor der Polizei. Der Sichtkontakt brach kurzzeitig ab. In der Ortslage Moltenow fanden die Polizisten das Fahrzeug dann verunfallt auf. Augenscheinlich verlor der Flüchtige in einer scharfen Rechtkurve die Kontrolle über das Auto,fuhr über eine Bordsteinkante und kam schließlich in einem Gebüsch zum Stehen. Ein Buswartehäuschen sowie einen dicken Baum verfehlte der Fahrzeugführer glücklicherweise knapp.

Die Beamten begaben sich sofort zum verunfallten Fahrzeug, um entsprechende Hilfe zu leisten. Im Fahrzeug befanden sich insgesamt 6 jugendliche Personen im Alter von 16 bis 20 Jahren. Die aus der Region stammenden Insassen konnten selbstständig den zerstörten PKW verlassen. Durch den Unfall wurden eine 16-jährige Insassin schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt und eine 18-jährige Insassin leicht verletzt. Rettungskräfte brachten beide Verletzte zur medizinischen Behandlung in ein Schweriner Krankenhaus. Die weiteren Insassen blieben unverletzt.

Ein Atemalkoholtest ergab beim Verursacher einen Wert von 0,88 Promille. Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein und ordneten eine Blutentnahme an. Der Fahrer wird sich nun wegen Verkehrsgefährdung und Körperverletzung verantworten müssen. Der nicht mehr fahrbereite PKW wurde durch einen Abschleppdienst geborgen.

Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang nochmals alle Jugendlichen und Jungerwachsenen nicht bei alkoholisierten Personen ins Fahrzeug zu steigen. Dieser Unfall hätte wesentlich tragischer enden können.

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